Mal wieder Richtung "Leben mit Depressionen"
Ich hoffe es "gefällt"
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[Nachgetragen am 9.5.13 und deshalb leicht vom Thema abgekommen]
Meine Mutter kam rein und erzählte mir, dass die Miete für diesen Monat von der neuen Mieterin schon da ist, dabei wohnt die immer noch nich in der Wohnung.
Ich hab mich sehr für uns gefreut, dass wir jetzt scheinbar wieder eine verantwortungsvolle Mieterin haben. Sie war auch bis jetzt öfter da, hat immer schön die Wohnung gelüftet und hab sie ein Mal mit einem Eimer mit Blättern drin gesehen, sie hat Äste auf gesammelt, vielleicht hatte sie davor gefegt oder so. Das sieht man doch gern. Auch will sie für die Allgemeinheit ihren Strandkorb in den Garten stellen und hat meiner Mutter überlassen, einen guten Platz dafür zu finden. Das is doch super. Und sie is ungefähr im Alter meiner Mutter und ähnlich jung geblieben wie sie. Vielleicht hat meine Mutter in ihr eine Freundin gefunden, ich würde mich wirklich super für sie freuen, sie hat es verdient und braucht es auch. Das würde uns Kinder auch entlasten, weil wir dann nich noch sämtliche Probleme unserer Mutter mit zu tragen haben. Nich dass sie uns die nich mehr erzählen würde, das glaub ich nich, meine Mom erzählt alles ganz vielen Leuten, zehntausend Mal, das braucht sie. Is aber zumindest für mich, nich sehr leicht. Da kommen dann schon Mal Gedanken wie "Meine Probleme sind jetz unwichtig, ich muss für meine Mutter da sein" oder "Nein ich kann ihr nich davon erzählen, meine Mutter hat genug andere Probleme und hat für meine Bagatellen keine Zeit, es interessiert sie doch nich, die hat so viel um die Ohren" ja stimmt vielleicht aber für mich is es auch nich gesund, alles mit zu bekommen was meine Mutter bedrückt und womit sie sich rum schlägt, von dem Ärger mit ihrer Schwester und ihrer Mutter, über die Probleme mit Mietern und Haus, finanziellem und den Problemen die sie mit ihren Geschäftskolleginnen hat. Würde ich ihr das alles aus meinem Leben erzählen und wie ich mich fühle wenn ich ständig zu hören bekomme, wie wenig Geld wir gerade haben, dann hätte ich wohl viel zu erzählen. Aber ich hatte schon vor einer ganzen Weile den Eindruck, dass meine Probleme weder meine Mutter noch meine Freunde interessieren, sie haben sich zu lange meine Probleme mit SVV und Suizidgedanken anhören müssen, klar will man dann die Tiefgreifenderen Probleme nich mehr hören oder will einfach mal selbst jammern. Aber wenn man dann mit der Mutter über kaum noch was reden kann und bei den Freunden maximal über schulische Probleme und Probleme mit Freunden oder Familie, dann bleibt da bei mir ein großer Teil "Probleme mit mir selbst und tiefgreifendere Probleme in Familie und mit Freunden und Schule" übrig, die scheinbar keiner hören will, mit denen ich selbst klar zu kommen habe. "Einem Suizid geht oftmals Rückzug in sich selbst mit Schweigen voraus, die Betroffenen hören auf, ihre Probleme mit zu teilen und versuchen sie mit sich selbst aus zu machen, sie versuchen alleine damit klar zu kommen. Dann beginnen sie im Stillen und unbemerkt ihren Suizid zu planen, die Pläne verfestigen sich und werden immer realer bis es schließlich zu einem Suizidversuch oder einem vollendeten Suizid kommt" Das weiß meine Mutter durch den Suizid von Robert Enke, da kam so eine Doku wo inhaltlich das oben Geschriebene erzählt wurde. Das weiß ich aber auch und ich weiß nich ob meine Mutter es merkt, aber ich merke es. Ich ziehe mich zurück, ich verlange von mir, dass ich mit den ernsthaften Problemen selbst klar kommen soll. Ich merke dass ich mir immer mehr, eine Maske aufs Gesicht male, ich weiß nich, wie ich es schaffe, früher habe ich es nie hin bekommen, nach Außen glücklich zu wirken, wenn ich doch innerlich unglücklich bin. Außer, ich war mit meinen Freunden zusammen da kam und kommt das ganz von allein. Aber ich lüge mir selbst auch immer mehr vor, dass ich klar komme, dass alles besser wird, ich glaube es und merke immer nur, dass ich kaum aufnahmefähig bin, mich schlecht konzentrieren kann, mir kaum was merken kann und nich mehr weiß, wo mir der Kopf steht, Dinge die mir eigentlich wichtig sind und ich mir früher gut merken konnte, vergesse ich weil ich nichts mehr im Kopf habe, ich hab das Gefühl zu verblöden, bis ich zusammen breche und merke, dass alles zu viel ist. Aber ich treibe mich weiter an, ich kann nich aufgeben, ich glaube daran, dass ich es schaffe, doch zu welchem Preis
Neu hier? Starte mit "Wie alles begann" Kurzfassung: AD(H)S lerin, mit Lernsschwächen, Depressionen seit der Kindheit, Mobbing und seelische Gewalt. Und trotzdem habe ich nicht aufgehört zu träumen.
Donnerstag, 2. Mai 2013
Mittwoch, 1. Mai 2013
~01.05.13~ Feiertage, die beste Erfindung überhaupt
Wie schön, zwei Tage hintereinander frei aber nur einen Wauschler brauchen :)
Mir geht’s wieder relativ gut und so konnten wir heute also auf Mittelaltermarkt.
Ich hab mich total gefreut, aber was dann kam, war etwas ernüchternd.
Auf diesem Mittelaltermarkt waren wir schon drei Mal. Das zweite Mal war bis Jetzt am Besten auch vom Thema her.
Aber das was dieses Jahr war, machte den vierten Besuch zum Schlechtesten bis jetzt.
Es war erster Mai und davor war schlechtes Wetter. Erst dort stellten wir fest, dass die Parkplätze auf den Äckern dieses Jahr scheinbar nicht vorhanden waren, statt dessen gab es Parkplätze auf einem Firmengelände außerhalb und Shuttlebusse zum Marktgelände. Hin zus war es ja okay. Da sahen wir auch die abgesperrten Äcker, die Oberen waren von wenigen Autos beparkt und die Einfahrt war von tiefen, matschigen Fahrspuren gezeichnet.
Dort angekommen wurden wir uns erst nach der Kasse bewusst, wie viele Gäste wirklich auf dem Markt waren. Wohl wegen dem schlechten Wetter zuvor aber auch wegen dem Feiertag. Auf die "lieben" Feiertagsbesucher hätte ich aber ganz gut verzichten können.
Ich meine, ich als Erzieherin habe durchaus viel Geduld und mit Kindern und alten Leuten sicher kein Problem. Wenn dann aber ständig Kinder teilweise mitsamt Eltern im Weg stehen, eine ganze Gruppe nur im Schneckentempo voran kommt, weil Eltern ihre kleinen Kinder laufen lassen, statt sie an Engstellen zu tragen und alte Frauen mit Krücken vor einem her schlafen und es dann einfach unglaublich voll ist mit normalen "Mittelaltertouris" , dann is mir das einfach zu viel. Das is ein Mittelaltermarkt, da sollten wenigstens mal ein Viertel der Besucher gewandet sein um überhaupt die Atmosphäre zu bekommen, die einen Mittelaltermarkt aus macht. Mittelaltermärkte dürfen - meiner Meinung nach - dazu auch einfach nicht so total voll sein, dass man ständig nich richtig laufen kann, weil so viele Menschen da sind. Da kann ich auch in größere Städte auf Kerwe, Heidelberger Herbst oder einfach nur in die Fußgängerzone Shoppen gehen. Das is meiner Meinung nach, einfach ein Stimmungskiller für einen Mittelaltermarkt. Wären die Leute alle gewandet gewesen, hätte es die Stimmung vielleicht nicht so zerstört oder sie sogar noch verbessert. Aber diese ganzen Eltern die ihre Kinder tadeln, die heulenden Kinder und die, die im Weg rum stehen, die ganzen Kinderwägen und das alles, das macht keine Mittelaltermarkt-Atmosphäre aus. Die gewandeten Menschen auf Mittelaltermärkten haben meines Erachtens nach eine bestimmte Art, sie sind offen, freundlich und sie befassen sich mit Mittelalter, was heißt, dass sie auf Mittelaltermärkten gerne auch zwischenzeitig altertümlich sprechen.
Kommt es an einem Stand zu einem Gespräch zwischen dem Standbetreiber und einem Gewandeten, kann es ganz gut sein, dass sich das Gespräch auf mehr Personen ausweitet.
Sie sind einfach anders als die normalen Besucher, die ungewandet sind und ihren Kindern Schwerter zum Spielen kaufen.
Das hat mir wirklich gefehlt, weswegen ich enttäuscht war. Auch meinen Striezel hab ich nicht bekommen, da hatte ich aber zum Glück vorher schon was Anderes gegessen, sonst wäre ich wohl angesichts der endlos langen Schlange am Striezelstand sehr frustriert gewesen. Es war eigentlich schon fast Tradition, dass ich auf Mittelaltermärkten, auf dem es einen Striezelstand gibt, auch einen solchen esse.
Ich hoffe, dass es so einen Stand auf einem der nächsten Märkte gibt, denn es wäre zu schade, dieses Jahr auf den Striezel zu verzichten.
Als wir gehen wollten, war nach dem Ausgang eine ewig lange Schlange, es hieß es wäre die Schlange für den Bus. Es war aber nicht ganz klar, ob es wirklich die Schlange für den Shuttlebus war, da die Busse alle ziemlich rum rangierten und scheinbar ohne jemanden mit zu nehmen wieder runter fuhren. Also liefen meine Mutter und ich an der Schlange vorbei und sahen, dass die Schlange, die um die Ecke ging, ein ganzes Stück weiter vorne erster Endete, wo gerade Gäste in einen Bus stiegen. Meine Mutter lief mit mir an der Schlange vorbei weiter nach Vorne. Ich meinte dann "Ja toll was machen wir jetz? Wir können uns ja nich einfach so nach vorne drängeln" wobei das einige gemacht haben müssen, weil viele vorher, als wir in der Schlange standen, an uns vorbei gelaufen waren. Aber genau das tat meine Mutter. Wir stellten uns recht weit vorne in die Schlange, wo sich promt eine Familie darüber aufregte von wegen wenn man Anstand hat, stellt man sich hinten an, wie alle anderen auch, wenn man das nicht hat, dann stünde man jetzt eben hier. Ja tun wir ja. Aber wir sagten nichts. "Und da müssen sie jetzt auch gar nicht weg schauen" als wir wieder in ihre Richtung schauten kam dann ein "Und jetzt grinst sie auch noch so blöd" dabei hat keiner von uns gegrinst. Die ganze Zeit bis der zweite Bus endlich gedreht hatte, regte sich die Familie über uns auf. Also die Mutter bestärkte ihr Kind in dem Gebrabbel, das man so was doch nicht machen würde und bla bla bla.
Wir machen so was normaler Weiße auch nicht aber die Vermutung lag nah, dass diese ganzen "Mittelaltertouris" mit ihren kleinen Kindern am nächsten Tag nicht so früh aufstehen müssten wie wir. Bei meiner Mutter war es heute 7 Uhr und morgen 5 Uhr. Wir hatten außerdem höchstwahrscheinlich einen längeren Weg als die Meisten von ihnen. Wären es alle Gewandete gewesen, dann hätten wir uns auch hinten angestellt, weil Gewandete einfach ganz anders sind und dazu auch oft von weiter weg kommen. Sie stehen auch nich ständig mitten im Weg und nerven einen den ganzen Tag.
Das war auch ein Grund, dass meine Mutter das gemacht hat, weil sie uns den ganzen Tag auf die Nerven gegangen sind. Wie ein gewandeter Marktbesucher sich passend drüber aufgeregt hatte "Was gehen die denn nich einfach wandern statt hier auf den Mittelaltermarkt zu kommen am ersten Mai soll man wandern gehen" Es war ziemlich zu Beginn unseres Besuchs, da konnte ich ihn schon durchaus verstehen, fand es aber etwas überzogen. Als ich aber die Massen sah und sie anfingen mir auf die Nerven zu gehen, gab ich ihm voll recht. Es gibt sicher am 1. Mai genug andere Ausflugsmöglichkeiten als auf einen Mittelaltermarkt.
Damit hatten wir wohl durchaus das Recht uns vor zu drängeln.
Gut fühlte ich mich trotzdem nicht dabei, weil die Anderen alle warten mussten. Aber wie meine Mutter auch feststellte, sie würden höchstwahrscheinlich nicht so früh aufstehen müssen am nächsten Tag.
Jetzt sollte man nicht von uns denken, dass wir immer so etwas machen. Das war das erste Mal, dass ich wirklich so etwas von meiner Mutter mit bekommen hatte.
Müde und noch etwas däumelich vom Wein probieren, kam ich zu Hause an.
Mir geht’s wieder relativ gut und so konnten wir heute also auf Mittelaltermarkt.
Ich hab mich total gefreut, aber was dann kam, war etwas ernüchternd.
Auf diesem Mittelaltermarkt waren wir schon drei Mal. Das zweite Mal war bis Jetzt am Besten auch vom Thema her.
Aber das was dieses Jahr war, machte den vierten Besuch zum Schlechtesten bis jetzt.
Es war erster Mai und davor war schlechtes Wetter. Erst dort stellten wir fest, dass die Parkplätze auf den Äckern dieses Jahr scheinbar nicht vorhanden waren, statt dessen gab es Parkplätze auf einem Firmengelände außerhalb und Shuttlebusse zum Marktgelände. Hin zus war es ja okay. Da sahen wir auch die abgesperrten Äcker, die Oberen waren von wenigen Autos beparkt und die Einfahrt war von tiefen, matschigen Fahrspuren gezeichnet.
Dort angekommen wurden wir uns erst nach der Kasse bewusst, wie viele Gäste wirklich auf dem Markt waren. Wohl wegen dem schlechten Wetter zuvor aber auch wegen dem Feiertag. Auf die "lieben" Feiertagsbesucher hätte ich aber ganz gut verzichten können.
Ich meine, ich als Erzieherin habe durchaus viel Geduld und mit Kindern und alten Leuten sicher kein Problem. Wenn dann aber ständig Kinder teilweise mitsamt Eltern im Weg stehen, eine ganze Gruppe nur im Schneckentempo voran kommt, weil Eltern ihre kleinen Kinder laufen lassen, statt sie an Engstellen zu tragen und alte Frauen mit Krücken vor einem her schlafen und es dann einfach unglaublich voll ist mit normalen "Mittelaltertouris" , dann is mir das einfach zu viel. Das is ein Mittelaltermarkt, da sollten wenigstens mal ein Viertel der Besucher gewandet sein um überhaupt die Atmosphäre zu bekommen, die einen Mittelaltermarkt aus macht. Mittelaltermärkte dürfen - meiner Meinung nach - dazu auch einfach nicht so total voll sein, dass man ständig nich richtig laufen kann, weil so viele Menschen da sind. Da kann ich auch in größere Städte auf Kerwe, Heidelberger Herbst oder einfach nur in die Fußgängerzone Shoppen gehen. Das is meiner Meinung nach, einfach ein Stimmungskiller für einen Mittelaltermarkt. Wären die Leute alle gewandet gewesen, hätte es die Stimmung vielleicht nicht so zerstört oder sie sogar noch verbessert. Aber diese ganzen Eltern die ihre Kinder tadeln, die heulenden Kinder und die, die im Weg rum stehen, die ganzen Kinderwägen und das alles, das macht keine Mittelaltermarkt-Atmosphäre aus. Die gewandeten Menschen auf Mittelaltermärkten haben meines Erachtens nach eine bestimmte Art, sie sind offen, freundlich und sie befassen sich mit Mittelalter, was heißt, dass sie auf Mittelaltermärkten gerne auch zwischenzeitig altertümlich sprechen.
Kommt es an einem Stand zu einem Gespräch zwischen dem Standbetreiber und einem Gewandeten, kann es ganz gut sein, dass sich das Gespräch auf mehr Personen ausweitet.
Sie sind einfach anders als die normalen Besucher, die ungewandet sind und ihren Kindern Schwerter zum Spielen kaufen.
Das hat mir wirklich gefehlt, weswegen ich enttäuscht war. Auch meinen Striezel hab ich nicht bekommen, da hatte ich aber zum Glück vorher schon was Anderes gegessen, sonst wäre ich wohl angesichts der endlos langen Schlange am Striezelstand sehr frustriert gewesen. Es war eigentlich schon fast Tradition, dass ich auf Mittelaltermärkten, auf dem es einen Striezelstand gibt, auch einen solchen esse.
Ich hoffe, dass es so einen Stand auf einem der nächsten Märkte gibt, denn es wäre zu schade, dieses Jahr auf den Striezel zu verzichten.
Als wir gehen wollten, war nach dem Ausgang eine ewig lange Schlange, es hieß es wäre die Schlange für den Bus. Es war aber nicht ganz klar, ob es wirklich die Schlange für den Shuttlebus war, da die Busse alle ziemlich rum rangierten und scheinbar ohne jemanden mit zu nehmen wieder runter fuhren. Also liefen meine Mutter und ich an der Schlange vorbei und sahen, dass die Schlange, die um die Ecke ging, ein ganzes Stück weiter vorne erster Endete, wo gerade Gäste in einen Bus stiegen. Meine Mutter lief mit mir an der Schlange vorbei weiter nach Vorne. Ich meinte dann "Ja toll was machen wir jetz? Wir können uns ja nich einfach so nach vorne drängeln" wobei das einige gemacht haben müssen, weil viele vorher, als wir in der Schlange standen, an uns vorbei gelaufen waren. Aber genau das tat meine Mutter. Wir stellten uns recht weit vorne in die Schlange, wo sich promt eine Familie darüber aufregte von wegen wenn man Anstand hat, stellt man sich hinten an, wie alle anderen auch, wenn man das nicht hat, dann stünde man jetzt eben hier. Ja tun wir ja. Aber wir sagten nichts. "Und da müssen sie jetzt auch gar nicht weg schauen" als wir wieder in ihre Richtung schauten kam dann ein "Und jetzt grinst sie auch noch so blöd" dabei hat keiner von uns gegrinst. Die ganze Zeit bis der zweite Bus endlich gedreht hatte, regte sich die Familie über uns auf. Also die Mutter bestärkte ihr Kind in dem Gebrabbel, das man so was doch nicht machen würde und bla bla bla.
Wir machen so was normaler Weiße auch nicht aber die Vermutung lag nah, dass diese ganzen "Mittelaltertouris" mit ihren kleinen Kindern am nächsten Tag nicht so früh aufstehen müssten wie wir. Bei meiner Mutter war es heute 7 Uhr und morgen 5 Uhr. Wir hatten außerdem höchstwahrscheinlich einen längeren Weg als die Meisten von ihnen. Wären es alle Gewandete gewesen, dann hätten wir uns auch hinten angestellt, weil Gewandete einfach ganz anders sind und dazu auch oft von weiter weg kommen. Sie stehen auch nich ständig mitten im Weg und nerven einen den ganzen Tag.
Das war auch ein Grund, dass meine Mutter das gemacht hat, weil sie uns den ganzen Tag auf die Nerven gegangen sind. Wie ein gewandeter Marktbesucher sich passend drüber aufgeregt hatte "Was gehen die denn nich einfach wandern statt hier auf den Mittelaltermarkt zu kommen am ersten Mai soll man wandern gehen" Es war ziemlich zu Beginn unseres Besuchs, da konnte ich ihn schon durchaus verstehen, fand es aber etwas überzogen. Als ich aber die Massen sah und sie anfingen mir auf die Nerven zu gehen, gab ich ihm voll recht. Es gibt sicher am 1. Mai genug andere Ausflugsmöglichkeiten als auf einen Mittelaltermarkt.
Damit hatten wir wohl durchaus das Recht uns vor zu drängeln.
Gut fühlte ich mich trotzdem nicht dabei, weil die Anderen alle warten mussten. Aber wie meine Mutter auch feststellte, sie würden höchstwahrscheinlich nicht so früh aufstehen müssen am nächsten Tag.
Jetzt sollte man nicht von uns denken, dass wir immer so etwas machen. Das war das erste Mal, dass ich wirklich so etwas von meiner Mutter mit bekommen hatte.
Müde und noch etwas däumelich vom Wein probieren, kam ich zu Hause an.
Dienstag, 30. April 2013
~30.04.13~ Der erste Wauschler
In diesem Kapitel bekommt man gute Einblicke in meine Gedankengänge und in das Schulsystem meiner Schule sowie ein Bisschen in die Erzieherausbildung.
Wers langweilig findet, braucht es wie immer nicht zu lesen.
_______________________________-
Schon seit ich gestern wusste, ich würde heute nicht in die Schule gehen, überlegte ich, ob ich zum Arzt gehen sollte oder einen Wauschler benutzen sollte.
Bei uns muss man entweder ein Artest bringen oder man kann sich 5 Mal selbst oder von den Eltern entschuldigt werden.
Unser Klassenlehrer hatte uns geraten, dass wenn wir krank sind, dass wir dann zum Arzt gehen, damit wir die Wauschler (so bezeichnen wir die Zettel zum selbst Entschuldigen) dann benutzen können, wenn wir eine Pause brauchen oder was Wichtiges is, wo wir hin wollen oder so was.
Das dürfen wir aber eigentlich keinem erzählen, weil die Entschuldigungen ja auch dafür da sind, sich zu entschuldigen, wenn man krank ist. Aber im Grunde war es ja nur der Rat, immer ein Artest zu bringen, wenn wir krank sind. Was wir mit den Wauschlern machen, ist ja unsere Sache. Hätte man ja auch eigentlich selbst drauf kommen können.
Der Begriff Wauschler entstand übrigens im Englischunterricht, als uns unser Klassenlehrer den Rat gab, ihn zum Wauscheln zu benutzen. Also es war mal ein englischer Begriff, der aber etwas kompliziert war und dessen Bedeutung keiner von uns mehr weiß. Aber als der Lehrer das ähnlich klingende Wort sagte, meinte eine Schülerin "Wauschel? Wie süß, ich wauschel morgen, klingt ja süß" Ja so in Etwa. Und seit dem nennen wir es nicht "Entschuldigungen" sondern Wauschler. Wir benutzen sie ja auch nicht als Entschuldigung bei Krankheit sondern eher wenn wir einfach Pause brauchen oder wie in meinem Fall, erkältet waren, damit nich in die Schule wollten aber wegen so was auch nich zum Arzt.
Ich hatte noch alle 5 Wauschler weil ich immer zum Arzt gegangen war, da ich Glück hab, bei einem Arzt zu sein, bei dem man nicht Stunden im Wartezimmer warten muss.
Es ist aber gar nicht mehr lange bis zum Schuljahresende, im Mai ist ja der 1. Mai dann nächste Woche Donnerstag und Freitag frei, eine Woche Schule und dann zwei Wochen Pfingstferien. Und im Juli haben wir die erste Woche Praktikum, dann zwei Wochen Schule und an den letzten drei Schultagen ist sowieso kein richtiger Unterricht mehr.
Am Schuljahresende verfallen die Wauschler aber und das wäre ja schade. Und da ich wegen der Erkältung wirklich keine Lust hatte, zum Arzt zu gehen, dachte ich einfach scheiß drauf, hab ja mehr Wauschler, wie Schulwochen im Juni sind. Jetzt hab ich für den Juni noch 4 Wauschler, das heißt ich könnte in jeder Woche einen Tag fehlen. Da wäre mein Favorit Montag, weil wir eigentlich schon seit dieser Woche bis zur 10. Stunde Unterricht hätten. Diese Woche hatten wir das Glück, dass die erste Gruppe, also die andere Hälfte unserer Klasse (Man hat das Fach nur ein viertel Jahr lang mit der halben Klasse) noch ihre Präsentationen machen mussten. Für die nächste Woche steht auf dem Stundenplan, dass der Nachmittagsunterricht also 9. und 10. Stunde ausfallen. Ich könnte also die Woche vor den Pfingstferien am Montag Wauscheln. Das käme aber beim ersten Mal Unterricht bei der Lehrerin schlecht. Dazu haben wir am Montag immer einige verschiedene Lehrer die wir nur an dem Tag haben.
Alle zwei Wochen zu Wauscheln, weil wir nur alle zwei Wochen zur 1. Stunde Musik haben und damit 10 Stunden haben, wäre auch blöd, ich mag Musik und so würd ich das immer verpassen.
Mittwochs zu fehlen ist auch schlecht, da haben wir die Praxislehrerin und alle zwei Wochen die Gesundheitslehrerin, die andere Woche haben wir Bewegungspädagogik was schon ziemlich oft ausgefallen ist.. Dienstags haben wir zwei Wöchig vier Stunden eine Lehrerin die dann auch nur ein Fach in den vier Stunden hat, das heißt man würde viel verpassen, wauschelt man aber die andere Woche, da haben wir alle zwei Wochen Rhythmik und das ist schon Mal ausgefallen wegen der Praxiswoche und diese Woche war ich ja auch nicht bei Rhythmik und das haben wir erst seit dem zweiten Halbjahr, macht aber ziemlich Spaß. Also alles in Allem gestaltet es sich schwierig zu Wauscheln. Man darf aber auch nur einen halben Tag wauscheln, dann is aber der ganze Wauschler weg.
Vielleicht wauschel ich dann einfach Montags den Nachmittagsunterricht oder so was. Mal schauen was ich mit den 4 Mal wauscheln im Juni anstelle. Immer Montags Nachmittags zu fehlen, wäre auch blöd, die Anderen aus meiner Gruppe haben ja genau so wenig Lust auf den Nachmittagsunterricht und einen guten Eindruck bei der Lehrerin hinterlässt es auch nicht grade. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr b.z.w. im Vorpraktikantenjahr, wer weiß, vielleicht bekommen wir die ja im nächsten Jahr in einem wichtigeren Fach. Wenn ichs dann schon bei ihr verkackt hab, wäre das nich gade gut. Dazu is sie eine der Abteilungsleiterinnen von unserer Abteilung.
Na ja mal schauen, irgendwo werd ich die Wauschler schon einsetzen und wenn es jede Woche an einem anderen Tag und manchmal nur Nachmittags is. Die Fehltage stehen ja sowieso nur im Halbjahreszeugnis.
Wers langweilig findet, braucht es wie immer nicht zu lesen.
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Schon seit ich gestern wusste, ich würde heute nicht in die Schule gehen, überlegte ich, ob ich zum Arzt gehen sollte oder einen Wauschler benutzen sollte.
Bei uns muss man entweder ein Artest bringen oder man kann sich 5 Mal selbst oder von den Eltern entschuldigt werden.
Unser Klassenlehrer hatte uns geraten, dass wenn wir krank sind, dass wir dann zum Arzt gehen, damit wir die Wauschler (so bezeichnen wir die Zettel zum selbst Entschuldigen) dann benutzen können, wenn wir eine Pause brauchen oder was Wichtiges is, wo wir hin wollen oder so was.
Das dürfen wir aber eigentlich keinem erzählen, weil die Entschuldigungen ja auch dafür da sind, sich zu entschuldigen, wenn man krank ist. Aber im Grunde war es ja nur der Rat, immer ein Artest zu bringen, wenn wir krank sind. Was wir mit den Wauschlern machen, ist ja unsere Sache. Hätte man ja auch eigentlich selbst drauf kommen können.
Der Begriff Wauschler entstand übrigens im Englischunterricht, als uns unser Klassenlehrer den Rat gab, ihn zum Wauscheln zu benutzen. Also es war mal ein englischer Begriff, der aber etwas kompliziert war und dessen Bedeutung keiner von uns mehr weiß. Aber als der Lehrer das ähnlich klingende Wort sagte, meinte eine Schülerin "Wauschel? Wie süß, ich wauschel morgen, klingt ja süß" Ja so in Etwa. Und seit dem nennen wir es nicht "Entschuldigungen" sondern Wauschler. Wir benutzen sie ja auch nicht als Entschuldigung bei Krankheit sondern eher wenn wir einfach Pause brauchen oder wie in meinem Fall, erkältet waren, damit nich in die Schule wollten aber wegen so was auch nich zum Arzt.
Ich hatte noch alle 5 Wauschler weil ich immer zum Arzt gegangen war, da ich Glück hab, bei einem Arzt zu sein, bei dem man nicht Stunden im Wartezimmer warten muss.
Es ist aber gar nicht mehr lange bis zum Schuljahresende, im Mai ist ja der 1. Mai dann nächste Woche Donnerstag und Freitag frei, eine Woche Schule und dann zwei Wochen Pfingstferien. Und im Juli haben wir die erste Woche Praktikum, dann zwei Wochen Schule und an den letzten drei Schultagen ist sowieso kein richtiger Unterricht mehr.
Am Schuljahresende verfallen die Wauschler aber und das wäre ja schade. Und da ich wegen der Erkältung wirklich keine Lust hatte, zum Arzt zu gehen, dachte ich einfach scheiß drauf, hab ja mehr Wauschler, wie Schulwochen im Juni sind. Jetzt hab ich für den Juni noch 4 Wauschler, das heißt ich könnte in jeder Woche einen Tag fehlen. Da wäre mein Favorit Montag, weil wir eigentlich schon seit dieser Woche bis zur 10. Stunde Unterricht hätten. Diese Woche hatten wir das Glück, dass die erste Gruppe, also die andere Hälfte unserer Klasse (Man hat das Fach nur ein viertel Jahr lang mit der halben Klasse) noch ihre Präsentationen machen mussten. Für die nächste Woche steht auf dem Stundenplan, dass der Nachmittagsunterricht also 9. und 10. Stunde ausfallen. Ich könnte also die Woche vor den Pfingstferien am Montag Wauscheln. Das käme aber beim ersten Mal Unterricht bei der Lehrerin schlecht. Dazu haben wir am Montag immer einige verschiedene Lehrer die wir nur an dem Tag haben.
Alle zwei Wochen zu Wauscheln, weil wir nur alle zwei Wochen zur 1. Stunde Musik haben und damit 10 Stunden haben, wäre auch blöd, ich mag Musik und so würd ich das immer verpassen.
Mittwochs zu fehlen ist auch schlecht, da haben wir die Praxislehrerin und alle zwei Wochen die Gesundheitslehrerin, die andere Woche haben wir Bewegungspädagogik was schon ziemlich oft ausgefallen ist.. Dienstags haben wir zwei Wöchig vier Stunden eine Lehrerin die dann auch nur ein Fach in den vier Stunden hat, das heißt man würde viel verpassen, wauschelt man aber die andere Woche, da haben wir alle zwei Wochen Rhythmik und das ist schon Mal ausgefallen wegen der Praxiswoche und diese Woche war ich ja auch nicht bei Rhythmik und das haben wir erst seit dem zweiten Halbjahr, macht aber ziemlich Spaß. Also alles in Allem gestaltet es sich schwierig zu Wauscheln. Man darf aber auch nur einen halben Tag wauscheln, dann is aber der ganze Wauschler weg.
Vielleicht wauschel ich dann einfach Montags den Nachmittagsunterricht oder so was. Mal schauen was ich mit den 4 Mal wauscheln im Juni anstelle. Immer Montags Nachmittags zu fehlen, wäre auch blöd, die Anderen aus meiner Gruppe haben ja genau so wenig Lust auf den Nachmittagsunterricht und einen guten Eindruck bei der Lehrerin hinterlässt es auch nicht grade. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr b.z.w. im Vorpraktikantenjahr, wer weiß, vielleicht bekommen wir die ja im nächsten Jahr in einem wichtigeren Fach. Wenn ichs dann schon bei ihr verkackt hab, wäre das nich gade gut. Dazu is sie eine der Abteilungsleiterinnen von unserer Abteilung.
Na ja mal schauen, irgendwo werd ich die Wauschler schon einsetzen und wenn es jede Woche an einem anderen Tag und manchmal nur Nachmittags is. Die Fehltage stehen ja sowieso nur im Halbjahreszeugnis.
Montag, 29. April 2013
~29.04.13~ In der Schule
Das könnte wohl auch der Tagebucheintrag eines gesunden Menschen sein.
Aber ich bin ja zum Glück auch nicht mehr so total depressiv sondern auf dem Weg der Besserung.
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Ich bin ja keine, die krank macht, nur wegen einer Erkältung. Aber dieser Schultag war…anstrengend.
Ich wühlte mich elend, musste teilweise öfter als alle fünf Minuten meine Nase putzen, war müde und absolut nich fit. Meine Sitznachbarn meinten schon, ich solle nach Hause gehen, was ich auch in Erwägung zog. Als mir dann plötzlich total schwindelig wurde und schlecht und ich dachte, ich müsse mich übergeben und auf der Toilette fast zusammen klappte, dachte ich mir dann doch, ich solle lieber nach Hause gehen. Ich blieb dann wegen einem Referat und den Busverbindungen doch noch zwei Stunden länger bis zur sechsten Stunde.
Immerhin dreiviertel des Schultages noch mit bekommen.
Es war absoluter Luxus so früh nach Hause zu kommen und ich genoss es.
Den ganzen Tag lang überlegte ich hin und her, ob ich am nächsten Tag zu Hause bleiben sollte oder doch in die Schule gehen sollte.
Weil aber ein für mich sehr wichtiger Mittelaltermarkt Dienstag und Mittwoch statt fand, entschied ich dann am Abend zu Hause zu bleiben. Ich hoffte so, bis Mittwoch fit zu sein oder zumindest bis Donnerstag wenn ich wieder in den Kindergarten gehe.
Aber ich bin ja zum Glück auch nicht mehr so total depressiv sondern auf dem Weg der Besserung.
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Ich bin ja keine, die krank macht, nur wegen einer Erkältung. Aber dieser Schultag war…anstrengend.
Ich wühlte mich elend, musste teilweise öfter als alle fünf Minuten meine Nase putzen, war müde und absolut nich fit. Meine Sitznachbarn meinten schon, ich solle nach Hause gehen, was ich auch in Erwägung zog. Als mir dann plötzlich total schwindelig wurde und schlecht und ich dachte, ich müsse mich übergeben und auf der Toilette fast zusammen klappte, dachte ich mir dann doch, ich solle lieber nach Hause gehen. Ich blieb dann wegen einem Referat und den Busverbindungen doch noch zwei Stunden länger bis zur sechsten Stunde.
Immerhin dreiviertel des Schultages noch mit bekommen.
Es war absoluter Luxus so früh nach Hause zu kommen und ich genoss es.
Den ganzen Tag lang überlegte ich hin und her, ob ich am nächsten Tag zu Hause bleiben sollte oder doch in die Schule gehen sollte.
Weil aber ein für mich sehr wichtiger Mittelaltermarkt Dienstag und Mittwoch statt fand, entschied ich dann am Abend zu Hause zu bleiben. Ich hoffte so, bis Mittwoch fit zu sein oder zumindest bis Donnerstag wenn ich wieder in den Kindergarten gehe.
Sonntag, 28. April 2013
~28.04.13~ Wieder krank, wann hört es endlich auf?
Einiges Wissenswertes über Ernährung :)
Ja eigentlich nur so meine Gedankengänge auf Papier gebracht.
Wer es langweilig findet, muss es nicht lesen, aber das ist auch etwas, das mich als Depressive beschäftigt, meine Gesundheit und meine Ernährung.
Hoffe aber, dass es manchen vielleicht doch gefällt?
Würde mich super über Reviews freuen.
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Jey, mal wieder erkältet, war ich ja diesen Winter auch nur schon zum gefühlten 3000sten Mal.
Minimum 5 Mal war ich diesen Winter ordentlich erkältet. Ein Mal hatte ich sogar Fieber und konnte kaum noch reden, was für mich untypisch is. Ich bekomm nich so leicht Fieber.
Meine Mom meinte, es liegt an meiner Ernährung. Konnte zu dieser Zeit ja auch stimmen, da ich mehr so Puddingvegetarier war. Also Fleisch weg gelassen hab aber die Ernährung sonst nicht geändert hab.
Allerdings war ich die 4 Jahre davor auch nicht so oft krank. Nicht mal letztes Jahr als ich schon mit Kindern gearbeitet hab. Seit ca. März ernähre ich mich aber einigermaßen wie der deutsche Vegetarierbund es empfiehlt. Meistens weniger als empfohlen aber doppelt so viel wie früher. Jeden Tag 1-2 Liter Flüssigkeit meistens Wasser, ca. 400 Gramm Gemüse, 300 Gramm Obst. 1-2 Mal in der Woche Hülsenfrüchte (Erbsen/Linsen) kommt nich ganz hin, aber ich versuche wenigstens 1x in der Woche das ist wichtig wegen Eiweiß, B-Vitamine, Magnesium, Kalium, Eisen. Besonders die Nüsse und Samen vergesse ich leider noch oft. Da sind wichtige Fettsäuren, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Eisen drin.
Auf Milchprodukte versuche ich weitestgehend zu verzichten, das heißt, ich versuche zu vermeiden, dass ich sie bewusst zu mir nehme. Es is ja in so viel Milch drin, allein schon in vielen Gerichten.
Ich hab nämlich einen Bericht gesehen, in dem Milch b.z.w. etwas in der Milch im hohen Verdacht steht Krebserregend zu sein, besonders wenn man in der Pubertät viel Milchprodukte zu sich nimmt, hat man ein deutlich erhöhtes Risiko Brust oder Prostatakrebs zu bekommen. Das ist wissenschaftlich bewiesen, wobei sich die Wissenschaftler wohl immer noch um die Richtigkeit streiten. Genau so wie sie sich darum streiten, ob zu viel Eisen - wie es in Milch und Milchprodukten wohl vorhanden ist - das Vitamin D zerstören, das noch viel wichtiger für den Knochenbau ist, als Eisen. Vitamin D nimmt man wohl allseits bekannt nur über die Sonne auf. Ich bin durch meinen "Schülerberuf" schon wenig draußen. So steht Eisen aus Milch im Verdacht Osteoporose nicht vor zu beugen sondern zu begünstigen.
Außerdem heißt es, dass überdosiertes Eisen das Immunsystem schwächt. Anderer Seitz ist Eisen aber auch für das Immunsystem wichtig. Wie es auch sei, ich hab meine Eisentabletten abgesetzt, werd vielleicht heute Abend mal wieder eine nehmen, die müssen ja leer werden und unregelmäßig geschluckt sind sie sicher nich so schlimm wie jeden Tag. Dazu kann es ja sein, dass ich Eisenmangel hab, weil ich ja zu wenig Hülsenfrüchte und Nüsse esse.
Tja ich muss eben noch ziemlich an meiner neuen Ernährung arbeiten, aber das braucht eben seine Zeit und fällt schon gesunden Menschen schwer. Bei mir einer "einigermaßen stabilen Depressiven in einer sehr anspruchsvollen Ausbildung" is es ja kein Wunder, dass das nich sofort super klappt. Allerdings hätte diese Erkältung aufn letzten Drücker kurz vor dem - hoffentlich dann kommenden - vernünftigen Frühlingseinbruch nich noch mal sein müssen. Auch wenn es heißt, es kommt dann gleich der Sommer, hätte ich es lieber, wenn erst Mal der Frühling käme und dann aber nich mehr so super kalt wird. Wobei es wohl das Frühlingswetter war - nämlich jenes, bei dem man nicht weiß, welche Jacke man anziehen soll und ob man überhaupt eine braucht - mir die Erkältung eingebracht hat.
Tja da muss ich jetzt durch, vielleicht mach ich morgen blau, bleib zu Hause damit ich vielleicht bis morgen Abend, bis zum ersten Mai oder spätestens bis ich wieder in den Kindergarten gehe, wieder fit bin, die Kleinen muss ich ja nich auch noch anstecken. Schule mit einer Erkältung, bei der man teilweise kaum hin gesetzt vom Taschentuch weg bringen, schon das nächste braucht, ist wohl auch wenig sinnvoll.
Ja eigentlich nur so meine Gedankengänge auf Papier gebracht.
Wer es langweilig findet, muss es nicht lesen, aber das ist auch etwas, das mich als Depressive beschäftigt, meine Gesundheit und meine Ernährung.
Hoffe aber, dass es manchen vielleicht doch gefällt?
Würde mich super über Reviews freuen.
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Jey, mal wieder erkältet, war ich ja diesen Winter auch nur schon zum gefühlten 3000sten Mal.
Minimum 5 Mal war ich diesen Winter ordentlich erkältet. Ein Mal hatte ich sogar Fieber und konnte kaum noch reden, was für mich untypisch is. Ich bekomm nich so leicht Fieber.
Meine Mom meinte, es liegt an meiner Ernährung. Konnte zu dieser Zeit ja auch stimmen, da ich mehr so Puddingvegetarier war. Also Fleisch weg gelassen hab aber die Ernährung sonst nicht geändert hab.
Allerdings war ich die 4 Jahre davor auch nicht so oft krank. Nicht mal letztes Jahr als ich schon mit Kindern gearbeitet hab. Seit ca. März ernähre ich mich aber einigermaßen wie der deutsche Vegetarierbund es empfiehlt. Meistens weniger als empfohlen aber doppelt so viel wie früher. Jeden Tag 1-2 Liter Flüssigkeit meistens Wasser, ca. 400 Gramm Gemüse, 300 Gramm Obst. 1-2 Mal in der Woche Hülsenfrüchte (Erbsen/Linsen) kommt nich ganz hin, aber ich versuche wenigstens 1x in der Woche das ist wichtig wegen Eiweiß, B-Vitamine, Magnesium, Kalium, Eisen. Besonders die Nüsse und Samen vergesse ich leider noch oft. Da sind wichtige Fettsäuren, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Eisen drin.
Auf Milchprodukte versuche ich weitestgehend zu verzichten, das heißt, ich versuche zu vermeiden, dass ich sie bewusst zu mir nehme. Es is ja in so viel Milch drin, allein schon in vielen Gerichten.
Ich hab nämlich einen Bericht gesehen, in dem Milch b.z.w. etwas in der Milch im hohen Verdacht steht Krebserregend zu sein, besonders wenn man in der Pubertät viel Milchprodukte zu sich nimmt, hat man ein deutlich erhöhtes Risiko Brust oder Prostatakrebs zu bekommen. Das ist wissenschaftlich bewiesen, wobei sich die Wissenschaftler wohl immer noch um die Richtigkeit streiten. Genau so wie sie sich darum streiten, ob zu viel Eisen - wie es in Milch und Milchprodukten wohl vorhanden ist - das Vitamin D zerstören, das noch viel wichtiger für den Knochenbau ist, als Eisen. Vitamin D nimmt man wohl allseits bekannt nur über die Sonne auf. Ich bin durch meinen "Schülerberuf" schon wenig draußen. So steht Eisen aus Milch im Verdacht Osteoporose nicht vor zu beugen sondern zu begünstigen.
Außerdem heißt es, dass überdosiertes Eisen das Immunsystem schwächt. Anderer Seitz ist Eisen aber auch für das Immunsystem wichtig. Wie es auch sei, ich hab meine Eisentabletten abgesetzt, werd vielleicht heute Abend mal wieder eine nehmen, die müssen ja leer werden und unregelmäßig geschluckt sind sie sicher nich so schlimm wie jeden Tag. Dazu kann es ja sein, dass ich Eisenmangel hab, weil ich ja zu wenig Hülsenfrüchte und Nüsse esse.
Tja ich muss eben noch ziemlich an meiner neuen Ernährung arbeiten, aber das braucht eben seine Zeit und fällt schon gesunden Menschen schwer. Bei mir einer "einigermaßen stabilen Depressiven in einer sehr anspruchsvollen Ausbildung" is es ja kein Wunder, dass das nich sofort super klappt. Allerdings hätte diese Erkältung aufn letzten Drücker kurz vor dem - hoffentlich dann kommenden - vernünftigen Frühlingseinbruch nich noch mal sein müssen. Auch wenn es heißt, es kommt dann gleich der Sommer, hätte ich es lieber, wenn erst Mal der Frühling käme und dann aber nich mehr so super kalt wird. Wobei es wohl das Frühlingswetter war - nämlich jenes, bei dem man nicht weiß, welche Jacke man anziehen soll und ob man überhaupt eine braucht - mir die Erkältung eingebracht hat.
Tja da muss ich jetzt durch, vielleicht mach ich morgen blau, bleib zu Hause damit ich vielleicht bis morgen Abend, bis zum ersten Mai oder spätestens bis ich wieder in den Kindergarten gehe, wieder fit bin, die Kleinen muss ich ja nich auch noch anstecken. Schule mit einer Erkältung, bei der man teilweise kaum hin gesetzt vom Taschentuch weg bringen, schon das nächste braucht, ist wohl auch wenig sinnvoll.
Samstag, 27. April 2013
~27.04.13~ Vermieterpfandrecht oder die Machtlosigkeit von Vermietern
Da der 19-jährige Mieter oder besser gesagt seine Mutter meiner Mutter noch einiges an Geld schuldet, wollte meine Mutter vom Vermieterpfandrecht gebrauch machen. Vermieterpfandrecht bedeutet, der Mieter wird aufgefordert ausgesuchte Gegenstände in der Wohnung als Pfand zurück zu lassen, bis er das Geld nachgezahlt hat.
Meine Mutter ging dann mit meinem Bruder, meiner Schwester und mir runter, zuvor hatte sie einen Nachbar als unabhängigen Zeugen gebeten mit anwesend zu sein. Der kam dann auch.
Der Mieter hatte noch nicht angefangen aus zu ziehen. Als er den Schrieb von meiner Mutter gelesen hatte, bezeichnete er meine Mutter als dreist und wieso sie das nicht vorher gesagt hätte.
Kann ich ja verstehen, ich fänd es auch blöd, wenn ich so was erst am Tag des Auszuges gesagt bekommen würde. Meine Mutter fand später auch, dass man so ein Pfandrecht beim Mieter ein bis zwei Wochen vorher anmelden muss. Wäre ja kein Problem, wenn die Mieter, von denen man Geld bekommt, nicht auch Mieter sind, denen man zutrauen könnte, dass sie wenn sie das vorher wissen, dass gepfändet werden soll, schon vor dem Auszug alles wertvolle aus der Wohnung entfernt wird.
Würde ich ehrlich gesagt glaub ich auch machen. Zumindest das, was mir wichtig ist, es zu haben.
Allerdings, hätte ich Schulden bei einem Vermieter, würde ich ihm vielleicht sogar schon selbstständig anbieten etwas da zu behalten um ihm zu zeigen, dass es mir leid tut, nicht zahlen zu können und um dem Vermieter eine Sicherheit zu geben, dass er sein Geld bekommt.
Schon Mal allein deswegen, weil es mir total unangenehm wäre, mehrere Mieten im Rückstand zu sein oder generell Schulden zu haben, Ganz besonders dann, wenn man doch genau weiß, dass der Vermieter, alleinerziehende Mutter ist, die ihr Haus alleine halten muss und auf die Mieten angewiesen ist.
Aber scheinbar ist das nicht die Regel, dass Mieter oder Menschen generell so denken. Sonst gäbe es wohl einiges weniger an Schulden.
Es eskalierte als die Mutter des Mieters kam, da war ich aber nicht da. Die schrie rum und regte sich auf, dass meine Mutter ihrem armen Sohn seinen Fernseher wegnehmen wolle. Ich hätte ja die zwei Gitarren viel schlimmer gefunden, aber das is ja individuell. Leider war da auch noch ein Freund von dem Mieter, der Juristik im 7. Semester studiert. Der meinte auf die Äußerung meiner Mutter an die Mutter des Mieters "Oh du bist eine typische Schuldnerin" Antwortete der Jurist dann, sie solle jetzt aber ganz schnell aufpassen, dass das eine Beleidigung gewesen wäre, keine Meinungsäußerung und er würde seine Leute nicht beleidigen lassen. Und dass er der Meinung wäre, meine Mutter wäre eine blöde Foze und dass das keine Beleidung wäre sondern nur seine Meinung. Er hatte noch mehr gesagt, an das sich meine Mutter schon nicht mehr erinnerte. Wäre ich da dabei gewesen, hätte ich vermutlich was in die Richtung gesagt "Also von einem Juristen hätte ich ein intellektuelleres Deutsch erwartet" Vielleicht nicht ganz so nett ausgedrückt, man lässt ja nicht gerne seine Mutter beleidigen aber es wäre mir als Juristikstudent peinlich wegen so einer Lappalie auf so eine Assisprache zurück zu greifen. Klar war das nicht das Netteste, was meine Mutter gesagt hatte, aber es war einfach auch eine Situation die nicht ganz einfach war mit der Mutter eines Mieters, die total durch die Decke ging und Terror machte. Als meine Schwester und ich wieder kamen, hatte sich die Lage schon mehr beruhigt. Ein Mieter war noch mit dabei, die Mutter war ruhiger.
Leider hatte meine Mutter da dann schon gesagt, sie sollen einfach alles mitnehmen.
Meine Mutter hatte da schon vorher die Polizei gerufen, da waren aber beide Wagen im Einsatz und würden noch etwas brauchen, wäre noch was dazwischen gekommen, wäre das auch wichtiger gewesen und die Polizei hätte sowieso nicht bestimmt, was der Mieter da zu lassen hatte, das hätte der Vermieter mit dem Mieter klären müssen. Weil die Situation aber schon vorher am eskalieren war und durchaus Potenzial für eine Schlägerei da war, gab meine Mutter eben Klein bei. Sie hatte die Gitarren leider ganz vergessen.
Da hatte die Mutter des Mieters tausend mal versichert, dass meine Mutter ihr Geld bekommen würde. Wie schon seit der Mieter eingezogen war. Gekommen war, wenn überhaupt, immer nur Geld, wenn meine Mutter sie mehrfach angeschrieben hatte. Muss ein Vermieter seiner Miete nachrennen? Ich finde nein.
Meine Schwester und ich, waren nach dem was wir da unten mit bekommen hatten, ziemlich geladen, weil wir es unverschämt fanden meine Mutter als Unmensch dar zu stellen und da riesen Geschrei zu machen und statt den Fernseher uns einen gammligen Herd und die Spüler die sowieso vom Vormieter abgekauft wurden und sowieso nich mit genommen werden sollten, da lassen zu wollen.
Meine Mutter ging dann leer aus, weil sie absolut klein bei gegeben hat. Wir haben sie dann dazu gebracht, noch mal mit uns runter zu gehen und zumindest zu fragen, ob die Gitarren da bleiben können um wenigstens einen Kompromiss zu Stande zu bekommen.
Die Gitarren waren aber schon ins Umzugsauto gebracht worden als meine Schwester und ich wieder kamen. Nur eine Gitarre, die nicht sonderlich viel Wert sein dürfte, war noch da. Die gehört der Mutter des Mieters und die meinte, es wäre ihr Heiligtum. Ob man das so glauben kann wo sie sich doch als recht unglaubwürdig raus gestellt hat? Ich weiß nich. Ich mein, kann ja wirklich sein, dass die Zeiten bei ihr gerade schwierig sind und sie Geldprobleme hat. Wenn sie dann aber immer wieder Aussichten auf Geld stellt und dann aber mehrfach Termine verschiebt und nur zwei Mal Miete gebracht wird, dann muss man sich nicht mehr wundern, wenn man für die Vermieter unglaubwürdig ist.
Aber egal, immerhin bot sie uns noch an, einen Spiegel da zu lassen, sonst war nichts mehr in der Wohnung was sie hätte da lassen können. Ich war mir immer unsicher, was ich von ihr halten soll, weil sie immer so glaubwürdig und bemüht rüber kam, aber dann gleichzeitig einfach so unzuverlässig und dass man eben nicht auf das vertrauen kann, was sie sagt.
Na ja es blieb einiges in der Wohnung zurück, dass an zwei weiteren Tagen noch abgeholt wurde.
Dann waren sie weg und wir können nur hoffen, dass das Geld wirklich ohne gerichtliche Wege zu gehen gezahlt wird.
~24.03.18~ Update: Wir haben bis Heute keinerlei Zahlung erhalten. Meine Mutter hat aber einen Titel gegen ihn kann also gerichtlich gegen ihn vorgehen.
Meine Mutter ging dann mit meinem Bruder, meiner Schwester und mir runter, zuvor hatte sie einen Nachbar als unabhängigen Zeugen gebeten mit anwesend zu sein. Der kam dann auch.
Der Mieter hatte noch nicht angefangen aus zu ziehen. Als er den Schrieb von meiner Mutter gelesen hatte, bezeichnete er meine Mutter als dreist und wieso sie das nicht vorher gesagt hätte.
Kann ich ja verstehen, ich fänd es auch blöd, wenn ich so was erst am Tag des Auszuges gesagt bekommen würde. Meine Mutter fand später auch, dass man so ein Pfandrecht beim Mieter ein bis zwei Wochen vorher anmelden muss. Wäre ja kein Problem, wenn die Mieter, von denen man Geld bekommt, nicht auch Mieter sind, denen man zutrauen könnte, dass sie wenn sie das vorher wissen, dass gepfändet werden soll, schon vor dem Auszug alles wertvolle aus der Wohnung entfernt wird.
Würde ich ehrlich gesagt glaub ich auch machen. Zumindest das, was mir wichtig ist, es zu haben.
Allerdings, hätte ich Schulden bei einem Vermieter, würde ich ihm vielleicht sogar schon selbstständig anbieten etwas da zu behalten um ihm zu zeigen, dass es mir leid tut, nicht zahlen zu können und um dem Vermieter eine Sicherheit zu geben, dass er sein Geld bekommt.
Schon Mal allein deswegen, weil es mir total unangenehm wäre, mehrere Mieten im Rückstand zu sein oder generell Schulden zu haben, Ganz besonders dann, wenn man doch genau weiß, dass der Vermieter, alleinerziehende Mutter ist, die ihr Haus alleine halten muss und auf die Mieten angewiesen ist.
Aber scheinbar ist das nicht die Regel, dass Mieter oder Menschen generell so denken. Sonst gäbe es wohl einiges weniger an Schulden.
Es eskalierte als die Mutter des Mieters kam, da war ich aber nicht da. Die schrie rum und regte sich auf, dass meine Mutter ihrem armen Sohn seinen Fernseher wegnehmen wolle. Ich hätte ja die zwei Gitarren viel schlimmer gefunden, aber das is ja individuell. Leider war da auch noch ein Freund von dem Mieter, der Juristik im 7. Semester studiert. Der meinte auf die Äußerung meiner Mutter an die Mutter des Mieters "Oh du bist eine typische Schuldnerin" Antwortete der Jurist dann, sie solle jetzt aber ganz schnell aufpassen, dass das eine Beleidigung gewesen wäre, keine Meinungsäußerung und er würde seine Leute nicht beleidigen lassen. Und dass er der Meinung wäre, meine Mutter wäre eine blöde Foze und dass das keine Beleidung wäre sondern nur seine Meinung. Er hatte noch mehr gesagt, an das sich meine Mutter schon nicht mehr erinnerte. Wäre ich da dabei gewesen, hätte ich vermutlich was in die Richtung gesagt "Also von einem Juristen hätte ich ein intellektuelleres Deutsch erwartet" Vielleicht nicht ganz so nett ausgedrückt, man lässt ja nicht gerne seine Mutter beleidigen aber es wäre mir als Juristikstudent peinlich wegen so einer Lappalie auf so eine Assisprache zurück zu greifen. Klar war das nicht das Netteste, was meine Mutter gesagt hatte, aber es war einfach auch eine Situation die nicht ganz einfach war mit der Mutter eines Mieters, die total durch die Decke ging und Terror machte. Als meine Schwester und ich wieder kamen, hatte sich die Lage schon mehr beruhigt. Ein Mieter war noch mit dabei, die Mutter war ruhiger.
Leider hatte meine Mutter da dann schon gesagt, sie sollen einfach alles mitnehmen.
Meine Mutter hatte da schon vorher die Polizei gerufen, da waren aber beide Wagen im Einsatz und würden noch etwas brauchen, wäre noch was dazwischen gekommen, wäre das auch wichtiger gewesen und die Polizei hätte sowieso nicht bestimmt, was der Mieter da zu lassen hatte, das hätte der Vermieter mit dem Mieter klären müssen. Weil die Situation aber schon vorher am eskalieren war und durchaus Potenzial für eine Schlägerei da war, gab meine Mutter eben Klein bei. Sie hatte die Gitarren leider ganz vergessen.
Da hatte die Mutter des Mieters tausend mal versichert, dass meine Mutter ihr Geld bekommen würde. Wie schon seit der Mieter eingezogen war. Gekommen war, wenn überhaupt, immer nur Geld, wenn meine Mutter sie mehrfach angeschrieben hatte. Muss ein Vermieter seiner Miete nachrennen? Ich finde nein.
Meine Schwester und ich, waren nach dem was wir da unten mit bekommen hatten, ziemlich geladen, weil wir es unverschämt fanden meine Mutter als Unmensch dar zu stellen und da riesen Geschrei zu machen und statt den Fernseher uns einen gammligen Herd und die Spüler die sowieso vom Vormieter abgekauft wurden und sowieso nich mit genommen werden sollten, da lassen zu wollen.
Meine Mutter ging dann leer aus, weil sie absolut klein bei gegeben hat. Wir haben sie dann dazu gebracht, noch mal mit uns runter zu gehen und zumindest zu fragen, ob die Gitarren da bleiben können um wenigstens einen Kompromiss zu Stande zu bekommen.
Die Gitarren waren aber schon ins Umzugsauto gebracht worden als meine Schwester und ich wieder kamen. Nur eine Gitarre, die nicht sonderlich viel Wert sein dürfte, war noch da. Die gehört der Mutter des Mieters und die meinte, es wäre ihr Heiligtum. Ob man das so glauben kann wo sie sich doch als recht unglaubwürdig raus gestellt hat? Ich weiß nich. Ich mein, kann ja wirklich sein, dass die Zeiten bei ihr gerade schwierig sind und sie Geldprobleme hat. Wenn sie dann aber immer wieder Aussichten auf Geld stellt und dann aber mehrfach Termine verschiebt und nur zwei Mal Miete gebracht wird, dann muss man sich nicht mehr wundern, wenn man für die Vermieter unglaubwürdig ist.
Aber egal, immerhin bot sie uns noch an, einen Spiegel da zu lassen, sonst war nichts mehr in der Wohnung was sie hätte da lassen können. Ich war mir immer unsicher, was ich von ihr halten soll, weil sie immer so glaubwürdig und bemüht rüber kam, aber dann gleichzeitig einfach so unzuverlässig und dass man eben nicht auf das vertrauen kann, was sie sagt.
Na ja es blieb einiges in der Wohnung zurück, dass an zwei weiteren Tagen noch abgeholt wurde.
Dann waren sie weg und wir können nur hoffen, dass das Geld wirklich ohne gerichtliche Wege zu gehen gezahlt wird.
~24.03.18~ Update: Wir haben bis Heute keinerlei Zahlung erhalten. Meine Mutter hat aber einen Titel gegen ihn kann also gerichtlich gegen ihn vorgehen.
Freitag, 26. April 2013
~26.04.13~ Die Meinung meiner Mutter
Als ich meiner Mutter von dem Gespräch erzählte, tat ihr die Erzieherin auch leid, denn so schlecht wie ihr, ging es mir einfach nicht, wie die Erzieherin auch richtig bemerkte, jeder geht mit den Problemen anders um.
Allerdings meinte dann meine Mutter auch, dass sie davon überzeugt ist, dass ich nicht so große Probleme mit dem familiären und allem gehabt hätte, wenn nicht die Veranlagung zu Depressionen da wäre.
Ich meinte >> Na ja also bei manchen reicht "nur" Mobbing schon aus, dass sie sich ritzen, ich hatte ja auch Jahre hinterher noch Paranoia << Das hätte sie vergessen, sagte sie. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass ich keine Probleme damit gehabt hätte, denn anders als der Meinung meiner Mutter nach, waren die Sachen, die alle in meinem Leben waren, eben KEINE Kleinigkeiten. Ja es waren viele "kleinere" "Vorfälle" aber die summierten sich besonders in meinem Leben. Mein Bruder und meine Schwester hatten schulisch und auch auf sozialer Ebene (Freunde/Anschluss) weniger Probleme als ich. Mein Bruder hatte seinen besten Freund aus Kindergartenzeiten der regelmäßig zu ihm kam, den störte es dann nicht, dass er in der Klasse wenig Anschluss hatte. Meine Schwester hatte Freunde. Nur ich war einfach das stille, schüchterne Mädchen das immer zum Opfer oder Außenseiter wurde.
Auslöser dafür war zu Grundschulzeiten meiner Meinung nach nicht die Depressionen die bei mir schon mit 5 Jahren ausbrachen, sondern die Ignoranz von Seitens meines Vaters, die ich schon wahrnahm, das Fehlverhalten der Aushilfskraft in meinem Kindergarten, die der Meinung war, wenn ein Kind nicht schön malen kann, bekommt es das auch knallhart gesagt, in Kombination mit meiner Sensibilität. Was soll ein Kind dann anderes machen als sich zurück zu ziehen wenn es mit neuen Situationen nicht umgehen kann?
Genau diese frühen Faktoren die mich zu einem schüchternen, unsicherem Kind ohne Selbstbewusstsein machten, bescherten mir wohl auch, dass ich die komplette Grundschule "irgendwie Einzelgänger" war und ab der 5. Klasse gemobbt wurde.
Familiäre Probleme kamen noch dazu, die das Fass zum überlaufen brachten.
Die familiären Probleme waren vielleicht nich so krass wie bei der Erzieherin in der Gruppe in der ich bin, aber sie waren so krass, dass alle, denen ich das erzählt hab, erst Mal geschockt aussahen und sich auch dementsprechend geäußert haben.
Für ein sensiblen Mensch also ausreichend, dass er Probleme bekommt, auch ganz ohne Depressionen.
Aber mich würde viel mehr interessieren, wieso sie mir so was sagt, von wegen "deine Kindheit war ja gar nicht so schlimm". Natürlich ich hatte eine Kindheit und ich hatte auch Spaß und so. Aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich auch an viel negatives, Einsamkeit, das Gefühl alleine zu sein, den Eltern egal zu sein, nichts wert zu sein, nichts hin zu bekommen, zu nichts fähig zu sein. Letztere zwei Punkte begründeten sich hauptsächlich durch mein AD(H)S und meine früher sehr ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Rechenschwäche. Heute beherrsche ich dank viel lesen und viel Schreiben mit Wordprogrammen die deutsche Rechtschreibung ganz gut. Mathe is immer noch nich meins aber was solls? Wie viele Menschen gibt es denn, die kein Mathe können? Viiieele. Is halt nur wenigen ihre Stärke. Trotzdem früher war das für mich eine Schwäche, ein Versagen. Stunden lang an den Hausaufgaben zu sitzen und es nicht hin zu bekommen, nichts zu verstehen, obwohl man sich bemüht und es können will. Heute geht es mir mit Englisch besonders der Grammatik so. So was liegt mir einfach nich, obwohl ich Sprachen was ganz tolles find und die mich wirklich interessieren, aber wenn ich jemals richtig Englisch sprechen kann, dann is das schon viel erreicht.
Trotzdem, ich habe einen guten Realschulabschluss mit ner 1 in Deutsch, ner knappen 3 in Englisch und ner knappen 4 in Mathe. In der Ausbildung sind die Noten Englisch immerhin 3 und Mathe 5 die Anderen sind auch echt gut (2er und 3er). Wenn da nicht das Wichtigste wäre, die Praxisnote. Da sieht es so aus, als würde ich wirklich eine 4 bekommen. Wobei ich da glück hab, dass Anfang dieses Jahres die Regelung mit der Note 4 zu bestanden verändert wurde. Ein Jahr davor wäre man mit einer 4 nicht durchgefallen, man hätte "bestanden" hätte aber nicht weiter machen dürfen. Deswegen hatten einige Schüler abgebrochen und dieses Jahr neu angefangen. Also auch nicht "so schlecht" was mich daran aber ärgert is einfach, dass die Praxislehrer von den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr b.z.w. Vorpraktikum einfach zu viel verlangen. Ich bin eine gute Erzieherin, die Kinder mögen mich und wäre ich so schlecht, hätte mir meine Anleiterin das auch gesagt. Aber die Praxislehrerinnen machen ihre Noten bei 2 Bewertungsbesuchen wo sie dann die Nervosität gar nich richtig berücksichtigen und jeder benotet bisschen anders. Wie sie es eben empfinden. Na ja solange ich bestanden hab, ist ja eigentlich alles gut, im nächsten Jahr läufts HOFFENTLICH besser.
Allerdings meinte dann meine Mutter auch, dass sie davon überzeugt ist, dass ich nicht so große Probleme mit dem familiären und allem gehabt hätte, wenn nicht die Veranlagung zu Depressionen da wäre.
Ich meinte >> Na ja also bei manchen reicht "nur" Mobbing schon aus, dass sie sich ritzen, ich hatte ja auch Jahre hinterher noch Paranoia << Das hätte sie vergessen, sagte sie. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass ich keine Probleme damit gehabt hätte, denn anders als der Meinung meiner Mutter nach, waren die Sachen, die alle in meinem Leben waren, eben KEINE Kleinigkeiten. Ja es waren viele "kleinere" "Vorfälle" aber die summierten sich besonders in meinem Leben. Mein Bruder und meine Schwester hatten schulisch und auch auf sozialer Ebene (Freunde/Anschluss) weniger Probleme als ich. Mein Bruder hatte seinen besten Freund aus Kindergartenzeiten der regelmäßig zu ihm kam, den störte es dann nicht, dass er in der Klasse wenig Anschluss hatte. Meine Schwester hatte Freunde. Nur ich war einfach das stille, schüchterne Mädchen das immer zum Opfer oder Außenseiter wurde.
Auslöser dafür war zu Grundschulzeiten meiner Meinung nach nicht die Depressionen die bei mir schon mit 5 Jahren ausbrachen, sondern die Ignoranz von Seitens meines Vaters, die ich schon wahrnahm, das Fehlverhalten der Aushilfskraft in meinem Kindergarten, die der Meinung war, wenn ein Kind nicht schön malen kann, bekommt es das auch knallhart gesagt, in Kombination mit meiner Sensibilität. Was soll ein Kind dann anderes machen als sich zurück zu ziehen wenn es mit neuen Situationen nicht umgehen kann?
Genau diese frühen Faktoren die mich zu einem schüchternen, unsicherem Kind ohne Selbstbewusstsein machten, bescherten mir wohl auch, dass ich die komplette Grundschule "irgendwie Einzelgänger" war und ab der 5. Klasse gemobbt wurde.
Familiäre Probleme kamen noch dazu, die das Fass zum überlaufen brachten.
Die familiären Probleme waren vielleicht nich so krass wie bei der Erzieherin in der Gruppe in der ich bin, aber sie waren so krass, dass alle, denen ich das erzählt hab, erst Mal geschockt aussahen und sich auch dementsprechend geäußert haben.
Für ein sensiblen Mensch also ausreichend, dass er Probleme bekommt, auch ganz ohne Depressionen.
Aber mich würde viel mehr interessieren, wieso sie mir so was sagt, von wegen "deine Kindheit war ja gar nicht so schlimm". Natürlich ich hatte eine Kindheit und ich hatte auch Spaß und so. Aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich auch an viel negatives, Einsamkeit, das Gefühl alleine zu sein, den Eltern egal zu sein, nichts wert zu sein, nichts hin zu bekommen, zu nichts fähig zu sein. Letztere zwei Punkte begründeten sich hauptsächlich durch mein AD(H)S und meine früher sehr ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Rechenschwäche. Heute beherrsche ich dank viel lesen und viel Schreiben mit Wordprogrammen die deutsche Rechtschreibung ganz gut. Mathe is immer noch nich meins aber was solls? Wie viele Menschen gibt es denn, die kein Mathe können? Viiieele. Is halt nur wenigen ihre Stärke. Trotzdem früher war das für mich eine Schwäche, ein Versagen. Stunden lang an den Hausaufgaben zu sitzen und es nicht hin zu bekommen, nichts zu verstehen, obwohl man sich bemüht und es können will. Heute geht es mir mit Englisch besonders der Grammatik so. So was liegt mir einfach nich, obwohl ich Sprachen was ganz tolles find und die mich wirklich interessieren, aber wenn ich jemals richtig Englisch sprechen kann, dann is das schon viel erreicht.
Trotzdem, ich habe einen guten Realschulabschluss mit ner 1 in Deutsch, ner knappen 3 in Englisch und ner knappen 4 in Mathe. In der Ausbildung sind die Noten Englisch immerhin 3 und Mathe 5 die Anderen sind auch echt gut (2er und 3er). Wenn da nicht das Wichtigste wäre, die Praxisnote. Da sieht es so aus, als würde ich wirklich eine 4 bekommen. Wobei ich da glück hab, dass Anfang dieses Jahres die Regelung mit der Note 4 zu bestanden verändert wurde. Ein Jahr davor wäre man mit einer 4 nicht durchgefallen, man hätte "bestanden" hätte aber nicht weiter machen dürfen. Deswegen hatten einige Schüler abgebrochen und dieses Jahr neu angefangen. Also auch nicht "so schlecht" was mich daran aber ärgert is einfach, dass die Praxislehrer von den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr b.z.w. Vorpraktikum einfach zu viel verlangen. Ich bin eine gute Erzieherin, die Kinder mögen mich und wäre ich so schlecht, hätte mir meine Anleiterin das auch gesagt. Aber die Praxislehrerinnen machen ihre Noten bei 2 Bewertungsbesuchen wo sie dann die Nervosität gar nich richtig berücksichtigen und jeder benotet bisschen anders. Wie sie es eben empfinden. Na ja solange ich bestanden hab, ist ja eigentlich alles gut, im nächsten Jahr läufts HOFFENTLICH besser.
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