Es ist mal wieder so weit, mir is einfach alles zu viel.
Seit ca. 2 Wochen mache ich eine "Art" Fastendiät, dabei soll man 2 Mal in der Woche nur 500 Kalorien essen, das hilft beim Abnehmen soll aber hauptsächlich der Entlastung der Organe dienen, die an die mittlerweile fast dauerhafte Nahrungsaufnahme nicht gewöhnt sind, sowie der Entfettung der Organe (man kann auch fette Organe haben, wenn man normal gewichtig ist) und habe es bis jetzt selten richtig durchziehen können, immer waren es über 500 Kalorien, wie viele es heute waren, weiß ich nicht, könnten aber sogar weniger gewesen sein.
Wieso schreibe ich das? Es war heute dazu noch sehr heiß, der Schultag hat sich gezogen wie schon lange nicht mehr, dabei hatten wir nur ab der ersten Stunde 8Stunden also für einen Montag einen kurzen Tag.
Dazu is mir gestern Abend im Bett neben vielem Anderen eingefallen, dass ich morgen den Benotungsbogen meiner Anleiterin mit meiner Praxisnote abgeben muss.
Eigentlich wollte ich ihr gleich heute Nachmittag eine Mail schreiben aber ich wollte erster in dem super spannenden Buch weiter lesen, das ich seit Samstag verschlinge, es tut mir gut, einfach mal vor mich hin zu lesen statt ständig am PC zu hocken und sinnloses zu machen.
Doch scheinbar ist das auch falsch, denn ich vergas die Mail und hoffte eine Mail in meinem Postfach zu finden. Leider nein, ich erreiche meine Anleiterin über Telefon nicht also schrieb ich ihr eine E-Mail bis jetzt leider keine Antwort. Ich hoffe, sie hat den Bogen an die Schule geschickt und schreibt mir das noch, ansonsten hoffe ich, dass ich nicht zu großen Ärger bekomme, weil ich den Bogen erst später abgeben kann.
Das war sowieso ein Martyrium für sich.
Neu hier? Starte mit "Wie alles begann" Kurzfassung: AD(H)S lerin, mit Lernsschwächen, Depressionen seit der Kindheit, Mobbing und seelische Gewalt. Und trotzdem habe ich nicht aufgehört zu träumen.
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Montag, 17. Juni 2013
Donnerstag, 13. Juni 2013
~13.06.13~ Nicht mehr lang
Heute habe ich meiner Anleiterin den Bogen zur Bewertung der Auszubildenden gegeben. Also sie trägt da ein, was ich gemacht habe und ob sie damit zufrieden war und gibt mir dann eine Note darauf. Das wird dann in der Schule ab gegeben und es spielt eine durchaus entscheidende Rolle bei der Praxisnote. Diese wiederum ist Versetzungsrelevant.
Außerdem hab ich mit ihr etwas den bevorstehenden Abschied besprochen.
Ja bald ist es so weit. Noch 3 (mit dieser Woche 4) Mal Donnerstags und Freitags in den Kindergarten fahren. Dazwischen ist dann eine ganze lange Woche Praxiswoche, wo allerdings am Freitag der Kindergarten geschlossen hat.
Wenn ich an den Abschied denke - und das tu ich besonders im Kindergarten immer öfter - könnte ich glatt anfangen zu heulen. :( Ich könnte mir glatt vorstellen, dass ich das tun werde, wenn ich den letzten Tag im Kindergarten bin. Ich bin zwar ein sehr emotionaler Mensch und fange auch leicht mal bei Serien, Berichten und Filmen an zu heulen, aber schon wenn nur meine Mom neben mir sitzt, versuche ich es zu unterbinden. Zu weinen, wenn Andere bei mir sind, empfinde ich als unangenehm und peinlich. Was sich aber nur auf mich bezieht, weint jemand anders, tut mir die Person leid. Ich bin also niemand, der leicht anfängt zu heulen, sei es wegen Schmerz oder Trauer. Aber ich habe diese Kinder ein Jahr lang in meinem ehemaligen Kindergarten begleitet, ein Jahr lang habe ich mich mit den Kindern beschäftigt. Ein Jahr in dem ich mich so oft gefragt habe, ob ich alles richtig gemacht habe, ein Jahr in dem ich unglaublich gewachsen bin, ja ich habe mich ziemlich weiter entwickelt, zwar gibt es noch genug zu lernen und aus zu feilen, aber deshalb bin ich auch erst am Ende meines ersten Jahrs und nicht meines letzten Jahrs.
Ich werde die Kinder vermissen :( manche Kinder würde ich am Liebsten einpacken und mitnehmen, besonders eine Vorschülerin, die dann aber sowieso in die Schule kommt.
Trotzdem glaube ich, ist es die richtige Entscheidung, dass ich ab dem nächsten Jahr in einem anderen Kindergarten bin. Ich arbeite dann in einer Krippe, was ich ja schon gemacht habe, aber jetzt muss ich das Jahr über auch Angebote und all das machen, was eine Herausforderung wird, an der ich wachsen kann. Dazu kommt noch, dass zwischen dem Team und mir, in dem Kindergarten, wo ich jetzt bin, so eine komische Verbindung ist, wir reden jetzt nicht so viel, eigentlich nur, wenn es nötig ist. Und es wird im Ausbildungsbuch von mir gefordert, dass ich eine gute Beziehung zu jedem Mitarbeiter pflege. Das würde ich nächstes Jahr wohl genau so wenig vertiefen können wie das vorherige Jahr. Die Erzieher in meiner Gruppe sind super aber auch das hat Zeit gekostet. Beim Probearbeiten in meiner neuen Praxisstelle haben mehrere Erzieher einfach so von sich aus begonnen mit mir zu reden. Das ist schon mal eine gute Grundlage, damit sich eine gute Beziehung aufbauen kann. Denn was soll ich auch groß zu den Erziehern hin gehen und mit denen reden außer Fragen zu stellen. Man ist in der Zeit einfach unsicher und da haben die Erzieher eine bessere Stellung, ihnen fällt es vielleicht leichter auf mich zu zu gehen und mit mir zu reden. So hab ich auch weniger Hemmungen mit ihnen zu reden.
Außerdem hab ich mit ihr etwas den bevorstehenden Abschied besprochen.
Ja bald ist es so weit. Noch 3 (mit dieser Woche 4) Mal Donnerstags und Freitags in den Kindergarten fahren. Dazwischen ist dann eine ganze lange Woche Praxiswoche, wo allerdings am Freitag der Kindergarten geschlossen hat.
Wenn ich an den Abschied denke - und das tu ich besonders im Kindergarten immer öfter - könnte ich glatt anfangen zu heulen. :( Ich könnte mir glatt vorstellen, dass ich das tun werde, wenn ich den letzten Tag im Kindergarten bin. Ich bin zwar ein sehr emotionaler Mensch und fange auch leicht mal bei Serien, Berichten und Filmen an zu heulen, aber schon wenn nur meine Mom neben mir sitzt, versuche ich es zu unterbinden. Zu weinen, wenn Andere bei mir sind, empfinde ich als unangenehm und peinlich. Was sich aber nur auf mich bezieht, weint jemand anders, tut mir die Person leid. Ich bin also niemand, der leicht anfängt zu heulen, sei es wegen Schmerz oder Trauer. Aber ich habe diese Kinder ein Jahr lang in meinem ehemaligen Kindergarten begleitet, ein Jahr lang habe ich mich mit den Kindern beschäftigt. Ein Jahr in dem ich mich so oft gefragt habe, ob ich alles richtig gemacht habe, ein Jahr in dem ich unglaublich gewachsen bin, ja ich habe mich ziemlich weiter entwickelt, zwar gibt es noch genug zu lernen und aus zu feilen, aber deshalb bin ich auch erst am Ende meines ersten Jahrs und nicht meines letzten Jahrs.
Ich werde die Kinder vermissen :( manche Kinder würde ich am Liebsten einpacken und mitnehmen, besonders eine Vorschülerin, die dann aber sowieso in die Schule kommt.
Trotzdem glaube ich, ist es die richtige Entscheidung, dass ich ab dem nächsten Jahr in einem anderen Kindergarten bin. Ich arbeite dann in einer Krippe, was ich ja schon gemacht habe, aber jetzt muss ich das Jahr über auch Angebote und all das machen, was eine Herausforderung wird, an der ich wachsen kann. Dazu kommt noch, dass zwischen dem Team und mir, in dem Kindergarten, wo ich jetzt bin, so eine komische Verbindung ist, wir reden jetzt nicht so viel, eigentlich nur, wenn es nötig ist. Und es wird im Ausbildungsbuch von mir gefordert, dass ich eine gute Beziehung zu jedem Mitarbeiter pflege. Das würde ich nächstes Jahr wohl genau so wenig vertiefen können wie das vorherige Jahr. Die Erzieher in meiner Gruppe sind super aber auch das hat Zeit gekostet. Beim Probearbeiten in meiner neuen Praxisstelle haben mehrere Erzieher einfach so von sich aus begonnen mit mir zu reden. Das ist schon mal eine gute Grundlage, damit sich eine gute Beziehung aufbauen kann. Denn was soll ich auch groß zu den Erziehern hin gehen und mit denen reden außer Fragen zu stellen. Man ist in der Zeit einfach unsicher und da haben die Erzieher eine bessere Stellung, ihnen fällt es vielleicht leichter auf mich zu zu gehen und mit mir zu reden. So hab ich auch weniger Hemmungen mit ihnen zu reden.
Montag, 3. Juni 2013
~03.06.13~ Erster Schultag
Tja, das waren sie also, die Ferien. Aber es waren nicht irgendwelche Ferien. Es waren die Pfingstferien. Zwei schöne Wochen, in denen ich versucht hatte, mein Leben etwas mehr zu sortieren und zu strukturieren, zwei Wochen, in denen ich einiges geschafft habe, zwei Wochen Erholung, meine Katzen und einfach sagen können "boa ne hab ich jetz kein Bock zu." Das geht schon Morgens los, wenn der Wecker einen weckt (meiner Meinung nach, einer der schlimmsten Punkte am Ende der Ferien) und endet mit Schulaufgaben, die man machen muss.
Ich will ja nich jammern, ich hatte heute erst zur 3. Stunde Schule allerdings bis 16:20 Uhr ABER ich durfte mit dem Auto fahren, weil meine Mom mich sowieso an einer Haltestelle hätte abholen müssen. Dadurch konnte ich länger schlafen als sonst und war schneller zu Hause. Aber die 8 Schulstunden fielen mir schwerer als normal. Mir kraust's schon vor Morgen, da muss ich um 5:30 Uhr aufstehen und das bin ich gar nich mehr gewöhnt. Ja das finde ich den schlimmsten Punkt, das frühe Aufstehen, an das man nicht mehr gewöhnt ist. Mindestens die erste Woche is bei mir dadurch anstrengend (weil 8 Schulstunden viel sind und man es nach 2 Wochen nicht mehr ganz so gewöhnt ist) und das frühe Aufstehen, das man sich "abgewöhnt" hat.
Ich will ja nich jammern, ich hatte heute erst zur 3. Stunde Schule allerdings bis 16:20 Uhr ABER ich durfte mit dem Auto fahren, weil meine Mom mich sowieso an einer Haltestelle hätte abholen müssen. Dadurch konnte ich länger schlafen als sonst und war schneller zu Hause. Aber die 8 Schulstunden fielen mir schwerer als normal. Mir kraust's schon vor Morgen, da muss ich um 5:30 Uhr aufstehen und das bin ich gar nich mehr gewöhnt. Ja das finde ich den schlimmsten Punkt, das frühe Aufstehen, an das man nicht mehr gewöhnt ist. Mindestens die erste Woche is bei mir dadurch anstrengend (weil 8 Schulstunden viel sind und man es nach 2 Wochen nicht mehr ganz so gewöhnt ist) und das frühe Aufstehen, das man sich "abgewöhnt" hat.
Dienstag, 21. Mai 2013
~21.05.13~ Die Entdeckung
Vorsorglich hab ich mir schon einen neuen Schülerkalender bestellt weil ich fürs kommende Jahr einen brauche, wo wirklich genug Platz ist und in dem ich alles gut organisieren kann.
In dem Kalender stehen aber auch die Ferientermine drin.
Und oh schock. Ich hab nicht wie sonst in den Osterferien Geburtstag weil die Osterferien so schrecklich spät sind OO
Erst ab dem 14.4.14 sind Osterferien, aber immerhin zwei Wochen, na ja wie immer eben. Die Pfingstferien sind dann aber auch total spät, nämlich erst ab dem 10.6.14 aber zum Glück auch zwei Wochen, das is ja dieses Jahr erstmalig seit langem wieder, dass die Pfingstferien zwei Wochen gehen.
Es kann wirklich sein, dass da dann richtig lange Schulzeiten auf mich zu kommen. Zwischen den Oster-und den Pfingstferien sind genau 6 Wochen, wie immer. Zwischen den Pfingst-und den Sommerferien sind knapp 6 Wochen Ferien, die Sommerferien fangen aber noch später an als sonst.
Die Weihnachtsferien fangen an wie immer aber sie gehen statt normal bis zum 7.1. nur bis zum 4.1. wobei der 5. ein Sonntag und der 6. ein Feiertag ist. Zwischen den Sommer-und den Herbstferien sind 7 Wochen Schule und zwischen den Herbst-und den Weihnachtsferien auch.
Wann die Faschingsferien sind, erfahre ich in der Regel erst, wenn die Schule angefangen hat und wir einen Kalender bekommen. Früher war es oft erst kurz davor.
Ich hab jetzt aber mal im Internet geschaut, die Faschingsferien sind in der Regel eine Woche und normal immer im Februar, 2014 sind aber offensichtlich alle Ferien spät dran, tatsächlich hab ich Fastnacht im März gefunden. Im Internet wäre die erste Märzwoche "Feiertag" also könnte Ferien sein.
Liege ich damit richtig, liegen zwischen den Weihnachts-und den Faschingsferien 8 lange Schulwochen.
Ich hab aber schon einen Vorteil in der Ferienlage des folgenden Jahres gefunden. Die "lange Schulzeit" in der keine Ferien sind, ist früher, zwar im Winter aber immerhin, dazu sind im Mai ebenfalls keine Ferien aber soweit ich gesehen hab 2 Feiertage. Das ist ja immerhin mal was und nich ganz so anstrengend wie der kommende Juni in dem nichts frei ist.
Jetz will ich aber auch erklären, wieso ich die ganze Zeit über die Dauer und Lage der Ferien rede und über Schulwochen die zwischen diesen liegen.
Für mich sind Ferien Ankerpunkte, die eine Schuletappe von der Nächsten trennen, Ruhepausen zum Energie tanken, um neue Motivation und Hoffnung zu schöpfen und um mein Leben neu zu sortieren.
Diese Pausen sind also sehr wichtig, für meine Psyche und damit zusammen hängend auch körperlich.
Denn die Ausbildung ist schon ziemlich anspruchsvoll und anstrengend, besonders wenn man psychisch nicht ganz stabil ist und an Depressionen leidet.
In dem Kalender stehen aber auch die Ferientermine drin.
Und oh schock. Ich hab nicht wie sonst in den Osterferien Geburtstag weil die Osterferien so schrecklich spät sind OO
Erst ab dem 14.4.14 sind Osterferien, aber immerhin zwei Wochen, na ja wie immer eben. Die Pfingstferien sind dann aber auch total spät, nämlich erst ab dem 10.6.14 aber zum Glück auch zwei Wochen, das is ja dieses Jahr erstmalig seit langem wieder, dass die Pfingstferien zwei Wochen gehen.
Es kann wirklich sein, dass da dann richtig lange Schulzeiten auf mich zu kommen. Zwischen den Oster-und den Pfingstferien sind genau 6 Wochen, wie immer. Zwischen den Pfingst-und den Sommerferien sind knapp 6 Wochen Ferien, die Sommerferien fangen aber noch später an als sonst.
Die Weihnachtsferien fangen an wie immer aber sie gehen statt normal bis zum 7.1. nur bis zum 4.1. wobei der 5. ein Sonntag und der 6. ein Feiertag ist. Zwischen den Sommer-und den Herbstferien sind 7 Wochen Schule und zwischen den Herbst-und den Weihnachtsferien auch.
Wann die Faschingsferien sind, erfahre ich in der Regel erst, wenn die Schule angefangen hat und wir einen Kalender bekommen. Früher war es oft erst kurz davor.
Ich hab jetzt aber mal im Internet geschaut, die Faschingsferien sind in der Regel eine Woche und normal immer im Februar, 2014 sind aber offensichtlich alle Ferien spät dran, tatsächlich hab ich Fastnacht im März gefunden. Im Internet wäre die erste Märzwoche "Feiertag" also könnte Ferien sein.
Liege ich damit richtig, liegen zwischen den Weihnachts-und den Faschingsferien 8 lange Schulwochen.
Ich hab aber schon einen Vorteil in der Ferienlage des folgenden Jahres gefunden. Die "lange Schulzeit" in der keine Ferien sind, ist früher, zwar im Winter aber immerhin, dazu sind im Mai ebenfalls keine Ferien aber soweit ich gesehen hab 2 Feiertage. Das ist ja immerhin mal was und nich ganz so anstrengend wie der kommende Juni in dem nichts frei ist.
Jetz will ich aber auch erklären, wieso ich die ganze Zeit über die Dauer und Lage der Ferien rede und über Schulwochen die zwischen diesen liegen.
Für mich sind Ferien Ankerpunkte, die eine Schuletappe von der Nächsten trennen, Ruhepausen zum Energie tanken, um neue Motivation und Hoffnung zu schöpfen und um mein Leben neu zu sortieren.
Diese Pausen sind also sehr wichtig, für meine Psyche und damit zusammen hängend auch körperlich.
Denn die Ausbildung ist schon ziemlich anspruchsvoll und anstrengend, besonders wenn man psychisch nicht ganz stabil ist und an Depressionen leidet.
Dienstag, 30. April 2013
~30.04.13~ Der erste Wauschler
In diesem Kapitel bekommt man gute Einblicke in meine Gedankengänge und in das Schulsystem meiner Schule sowie ein Bisschen in die Erzieherausbildung.
Wers langweilig findet, braucht es wie immer nicht zu lesen.
_______________________________-
Schon seit ich gestern wusste, ich würde heute nicht in die Schule gehen, überlegte ich, ob ich zum Arzt gehen sollte oder einen Wauschler benutzen sollte.
Bei uns muss man entweder ein Artest bringen oder man kann sich 5 Mal selbst oder von den Eltern entschuldigt werden.
Unser Klassenlehrer hatte uns geraten, dass wenn wir krank sind, dass wir dann zum Arzt gehen, damit wir die Wauschler (so bezeichnen wir die Zettel zum selbst Entschuldigen) dann benutzen können, wenn wir eine Pause brauchen oder was Wichtiges is, wo wir hin wollen oder so was.
Das dürfen wir aber eigentlich keinem erzählen, weil die Entschuldigungen ja auch dafür da sind, sich zu entschuldigen, wenn man krank ist. Aber im Grunde war es ja nur der Rat, immer ein Artest zu bringen, wenn wir krank sind. Was wir mit den Wauschlern machen, ist ja unsere Sache. Hätte man ja auch eigentlich selbst drauf kommen können.
Der Begriff Wauschler entstand übrigens im Englischunterricht, als uns unser Klassenlehrer den Rat gab, ihn zum Wauscheln zu benutzen. Also es war mal ein englischer Begriff, der aber etwas kompliziert war und dessen Bedeutung keiner von uns mehr weiß. Aber als der Lehrer das ähnlich klingende Wort sagte, meinte eine Schülerin "Wauschel? Wie süß, ich wauschel morgen, klingt ja süß" Ja so in Etwa. Und seit dem nennen wir es nicht "Entschuldigungen" sondern Wauschler. Wir benutzen sie ja auch nicht als Entschuldigung bei Krankheit sondern eher wenn wir einfach Pause brauchen oder wie in meinem Fall, erkältet waren, damit nich in die Schule wollten aber wegen so was auch nich zum Arzt.
Ich hatte noch alle 5 Wauschler weil ich immer zum Arzt gegangen war, da ich Glück hab, bei einem Arzt zu sein, bei dem man nicht Stunden im Wartezimmer warten muss.
Es ist aber gar nicht mehr lange bis zum Schuljahresende, im Mai ist ja der 1. Mai dann nächste Woche Donnerstag und Freitag frei, eine Woche Schule und dann zwei Wochen Pfingstferien. Und im Juli haben wir die erste Woche Praktikum, dann zwei Wochen Schule und an den letzten drei Schultagen ist sowieso kein richtiger Unterricht mehr.
Am Schuljahresende verfallen die Wauschler aber und das wäre ja schade. Und da ich wegen der Erkältung wirklich keine Lust hatte, zum Arzt zu gehen, dachte ich einfach scheiß drauf, hab ja mehr Wauschler, wie Schulwochen im Juni sind. Jetzt hab ich für den Juni noch 4 Wauschler, das heißt ich könnte in jeder Woche einen Tag fehlen. Da wäre mein Favorit Montag, weil wir eigentlich schon seit dieser Woche bis zur 10. Stunde Unterricht hätten. Diese Woche hatten wir das Glück, dass die erste Gruppe, also die andere Hälfte unserer Klasse (Man hat das Fach nur ein viertel Jahr lang mit der halben Klasse) noch ihre Präsentationen machen mussten. Für die nächste Woche steht auf dem Stundenplan, dass der Nachmittagsunterricht also 9. und 10. Stunde ausfallen. Ich könnte also die Woche vor den Pfingstferien am Montag Wauscheln. Das käme aber beim ersten Mal Unterricht bei der Lehrerin schlecht. Dazu haben wir am Montag immer einige verschiedene Lehrer die wir nur an dem Tag haben.
Alle zwei Wochen zu Wauscheln, weil wir nur alle zwei Wochen zur 1. Stunde Musik haben und damit 10 Stunden haben, wäre auch blöd, ich mag Musik und so würd ich das immer verpassen.
Mittwochs zu fehlen ist auch schlecht, da haben wir die Praxislehrerin und alle zwei Wochen die Gesundheitslehrerin, die andere Woche haben wir Bewegungspädagogik was schon ziemlich oft ausgefallen ist.. Dienstags haben wir zwei Wöchig vier Stunden eine Lehrerin die dann auch nur ein Fach in den vier Stunden hat, das heißt man würde viel verpassen, wauschelt man aber die andere Woche, da haben wir alle zwei Wochen Rhythmik und das ist schon Mal ausgefallen wegen der Praxiswoche und diese Woche war ich ja auch nicht bei Rhythmik und das haben wir erst seit dem zweiten Halbjahr, macht aber ziemlich Spaß. Also alles in Allem gestaltet es sich schwierig zu Wauscheln. Man darf aber auch nur einen halben Tag wauscheln, dann is aber der ganze Wauschler weg.
Vielleicht wauschel ich dann einfach Montags den Nachmittagsunterricht oder so was. Mal schauen was ich mit den 4 Mal wauscheln im Juni anstelle. Immer Montags Nachmittags zu fehlen, wäre auch blöd, die Anderen aus meiner Gruppe haben ja genau so wenig Lust auf den Nachmittagsunterricht und einen guten Eindruck bei der Lehrerin hinterlässt es auch nicht grade. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr b.z.w. im Vorpraktikantenjahr, wer weiß, vielleicht bekommen wir die ja im nächsten Jahr in einem wichtigeren Fach. Wenn ichs dann schon bei ihr verkackt hab, wäre das nich gade gut. Dazu is sie eine der Abteilungsleiterinnen von unserer Abteilung.
Na ja mal schauen, irgendwo werd ich die Wauschler schon einsetzen und wenn es jede Woche an einem anderen Tag und manchmal nur Nachmittags is. Die Fehltage stehen ja sowieso nur im Halbjahreszeugnis.
Wers langweilig findet, braucht es wie immer nicht zu lesen.
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Schon seit ich gestern wusste, ich würde heute nicht in die Schule gehen, überlegte ich, ob ich zum Arzt gehen sollte oder einen Wauschler benutzen sollte.
Bei uns muss man entweder ein Artest bringen oder man kann sich 5 Mal selbst oder von den Eltern entschuldigt werden.
Unser Klassenlehrer hatte uns geraten, dass wenn wir krank sind, dass wir dann zum Arzt gehen, damit wir die Wauschler (so bezeichnen wir die Zettel zum selbst Entschuldigen) dann benutzen können, wenn wir eine Pause brauchen oder was Wichtiges is, wo wir hin wollen oder so was.
Das dürfen wir aber eigentlich keinem erzählen, weil die Entschuldigungen ja auch dafür da sind, sich zu entschuldigen, wenn man krank ist. Aber im Grunde war es ja nur der Rat, immer ein Artest zu bringen, wenn wir krank sind. Was wir mit den Wauschlern machen, ist ja unsere Sache. Hätte man ja auch eigentlich selbst drauf kommen können.
Der Begriff Wauschler entstand übrigens im Englischunterricht, als uns unser Klassenlehrer den Rat gab, ihn zum Wauscheln zu benutzen. Also es war mal ein englischer Begriff, der aber etwas kompliziert war und dessen Bedeutung keiner von uns mehr weiß. Aber als der Lehrer das ähnlich klingende Wort sagte, meinte eine Schülerin "Wauschel? Wie süß, ich wauschel morgen, klingt ja süß" Ja so in Etwa. Und seit dem nennen wir es nicht "Entschuldigungen" sondern Wauschler. Wir benutzen sie ja auch nicht als Entschuldigung bei Krankheit sondern eher wenn wir einfach Pause brauchen oder wie in meinem Fall, erkältet waren, damit nich in die Schule wollten aber wegen so was auch nich zum Arzt.
Ich hatte noch alle 5 Wauschler weil ich immer zum Arzt gegangen war, da ich Glück hab, bei einem Arzt zu sein, bei dem man nicht Stunden im Wartezimmer warten muss.
Es ist aber gar nicht mehr lange bis zum Schuljahresende, im Mai ist ja der 1. Mai dann nächste Woche Donnerstag und Freitag frei, eine Woche Schule und dann zwei Wochen Pfingstferien. Und im Juli haben wir die erste Woche Praktikum, dann zwei Wochen Schule und an den letzten drei Schultagen ist sowieso kein richtiger Unterricht mehr.
Am Schuljahresende verfallen die Wauschler aber und das wäre ja schade. Und da ich wegen der Erkältung wirklich keine Lust hatte, zum Arzt zu gehen, dachte ich einfach scheiß drauf, hab ja mehr Wauschler, wie Schulwochen im Juni sind. Jetzt hab ich für den Juni noch 4 Wauschler, das heißt ich könnte in jeder Woche einen Tag fehlen. Da wäre mein Favorit Montag, weil wir eigentlich schon seit dieser Woche bis zur 10. Stunde Unterricht hätten. Diese Woche hatten wir das Glück, dass die erste Gruppe, also die andere Hälfte unserer Klasse (Man hat das Fach nur ein viertel Jahr lang mit der halben Klasse) noch ihre Präsentationen machen mussten. Für die nächste Woche steht auf dem Stundenplan, dass der Nachmittagsunterricht also 9. und 10. Stunde ausfallen. Ich könnte also die Woche vor den Pfingstferien am Montag Wauscheln. Das käme aber beim ersten Mal Unterricht bei der Lehrerin schlecht. Dazu haben wir am Montag immer einige verschiedene Lehrer die wir nur an dem Tag haben.
Alle zwei Wochen zu Wauscheln, weil wir nur alle zwei Wochen zur 1. Stunde Musik haben und damit 10 Stunden haben, wäre auch blöd, ich mag Musik und so würd ich das immer verpassen.
Mittwochs zu fehlen ist auch schlecht, da haben wir die Praxislehrerin und alle zwei Wochen die Gesundheitslehrerin, die andere Woche haben wir Bewegungspädagogik was schon ziemlich oft ausgefallen ist.. Dienstags haben wir zwei Wöchig vier Stunden eine Lehrerin die dann auch nur ein Fach in den vier Stunden hat, das heißt man würde viel verpassen, wauschelt man aber die andere Woche, da haben wir alle zwei Wochen Rhythmik und das ist schon Mal ausgefallen wegen der Praxiswoche und diese Woche war ich ja auch nicht bei Rhythmik und das haben wir erst seit dem zweiten Halbjahr, macht aber ziemlich Spaß. Also alles in Allem gestaltet es sich schwierig zu Wauscheln. Man darf aber auch nur einen halben Tag wauscheln, dann is aber der ganze Wauschler weg.
Vielleicht wauschel ich dann einfach Montags den Nachmittagsunterricht oder so was. Mal schauen was ich mit den 4 Mal wauscheln im Juni anstelle. Immer Montags Nachmittags zu fehlen, wäre auch blöd, die Anderen aus meiner Gruppe haben ja genau so wenig Lust auf den Nachmittagsunterricht und einen guten Eindruck bei der Lehrerin hinterlässt es auch nicht grade. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr b.z.w. im Vorpraktikantenjahr, wer weiß, vielleicht bekommen wir die ja im nächsten Jahr in einem wichtigeren Fach. Wenn ichs dann schon bei ihr verkackt hab, wäre das nich gade gut. Dazu is sie eine der Abteilungsleiterinnen von unserer Abteilung.
Na ja mal schauen, irgendwo werd ich die Wauschler schon einsetzen und wenn es jede Woche an einem anderen Tag und manchmal nur Nachmittags is. Die Fehltage stehen ja sowieso nur im Halbjahreszeugnis.
Freitag, 26. April 2013
~26.04.13~ Die Meinung meiner Mutter
Als ich meiner Mutter von dem Gespräch erzählte, tat ihr die Erzieherin auch leid, denn so schlecht wie ihr, ging es mir einfach nicht, wie die Erzieherin auch richtig bemerkte, jeder geht mit den Problemen anders um.
Allerdings meinte dann meine Mutter auch, dass sie davon überzeugt ist, dass ich nicht so große Probleme mit dem familiären und allem gehabt hätte, wenn nicht die Veranlagung zu Depressionen da wäre.
Ich meinte >> Na ja also bei manchen reicht "nur" Mobbing schon aus, dass sie sich ritzen, ich hatte ja auch Jahre hinterher noch Paranoia << Das hätte sie vergessen, sagte sie. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass ich keine Probleme damit gehabt hätte, denn anders als der Meinung meiner Mutter nach, waren die Sachen, die alle in meinem Leben waren, eben KEINE Kleinigkeiten. Ja es waren viele "kleinere" "Vorfälle" aber die summierten sich besonders in meinem Leben. Mein Bruder und meine Schwester hatten schulisch und auch auf sozialer Ebene (Freunde/Anschluss) weniger Probleme als ich. Mein Bruder hatte seinen besten Freund aus Kindergartenzeiten der regelmäßig zu ihm kam, den störte es dann nicht, dass er in der Klasse wenig Anschluss hatte. Meine Schwester hatte Freunde. Nur ich war einfach das stille, schüchterne Mädchen das immer zum Opfer oder Außenseiter wurde.
Auslöser dafür war zu Grundschulzeiten meiner Meinung nach nicht die Depressionen die bei mir schon mit 5 Jahren ausbrachen, sondern die Ignoranz von Seitens meines Vaters, die ich schon wahrnahm, das Fehlverhalten der Aushilfskraft in meinem Kindergarten, die der Meinung war, wenn ein Kind nicht schön malen kann, bekommt es das auch knallhart gesagt, in Kombination mit meiner Sensibilität. Was soll ein Kind dann anderes machen als sich zurück zu ziehen wenn es mit neuen Situationen nicht umgehen kann?
Genau diese frühen Faktoren die mich zu einem schüchternen, unsicherem Kind ohne Selbstbewusstsein machten, bescherten mir wohl auch, dass ich die komplette Grundschule "irgendwie Einzelgänger" war und ab der 5. Klasse gemobbt wurde.
Familiäre Probleme kamen noch dazu, die das Fass zum überlaufen brachten.
Die familiären Probleme waren vielleicht nich so krass wie bei der Erzieherin in der Gruppe in der ich bin, aber sie waren so krass, dass alle, denen ich das erzählt hab, erst Mal geschockt aussahen und sich auch dementsprechend geäußert haben.
Für ein sensiblen Mensch also ausreichend, dass er Probleme bekommt, auch ganz ohne Depressionen.
Aber mich würde viel mehr interessieren, wieso sie mir so was sagt, von wegen "deine Kindheit war ja gar nicht so schlimm". Natürlich ich hatte eine Kindheit und ich hatte auch Spaß und so. Aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich auch an viel negatives, Einsamkeit, das Gefühl alleine zu sein, den Eltern egal zu sein, nichts wert zu sein, nichts hin zu bekommen, zu nichts fähig zu sein. Letztere zwei Punkte begründeten sich hauptsächlich durch mein AD(H)S und meine früher sehr ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Rechenschwäche. Heute beherrsche ich dank viel lesen und viel Schreiben mit Wordprogrammen die deutsche Rechtschreibung ganz gut. Mathe is immer noch nich meins aber was solls? Wie viele Menschen gibt es denn, die kein Mathe können? Viiieele. Is halt nur wenigen ihre Stärke. Trotzdem früher war das für mich eine Schwäche, ein Versagen. Stunden lang an den Hausaufgaben zu sitzen und es nicht hin zu bekommen, nichts zu verstehen, obwohl man sich bemüht und es können will. Heute geht es mir mit Englisch besonders der Grammatik so. So was liegt mir einfach nich, obwohl ich Sprachen was ganz tolles find und die mich wirklich interessieren, aber wenn ich jemals richtig Englisch sprechen kann, dann is das schon viel erreicht.
Trotzdem, ich habe einen guten Realschulabschluss mit ner 1 in Deutsch, ner knappen 3 in Englisch und ner knappen 4 in Mathe. In der Ausbildung sind die Noten Englisch immerhin 3 und Mathe 5 die Anderen sind auch echt gut (2er und 3er). Wenn da nicht das Wichtigste wäre, die Praxisnote. Da sieht es so aus, als würde ich wirklich eine 4 bekommen. Wobei ich da glück hab, dass Anfang dieses Jahres die Regelung mit der Note 4 zu bestanden verändert wurde. Ein Jahr davor wäre man mit einer 4 nicht durchgefallen, man hätte "bestanden" hätte aber nicht weiter machen dürfen. Deswegen hatten einige Schüler abgebrochen und dieses Jahr neu angefangen. Also auch nicht "so schlecht" was mich daran aber ärgert is einfach, dass die Praxislehrer von den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr b.z.w. Vorpraktikum einfach zu viel verlangen. Ich bin eine gute Erzieherin, die Kinder mögen mich und wäre ich so schlecht, hätte mir meine Anleiterin das auch gesagt. Aber die Praxislehrerinnen machen ihre Noten bei 2 Bewertungsbesuchen wo sie dann die Nervosität gar nich richtig berücksichtigen und jeder benotet bisschen anders. Wie sie es eben empfinden. Na ja solange ich bestanden hab, ist ja eigentlich alles gut, im nächsten Jahr läufts HOFFENTLICH besser.
Allerdings meinte dann meine Mutter auch, dass sie davon überzeugt ist, dass ich nicht so große Probleme mit dem familiären und allem gehabt hätte, wenn nicht die Veranlagung zu Depressionen da wäre.
Ich meinte >> Na ja also bei manchen reicht "nur" Mobbing schon aus, dass sie sich ritzen, ich hatte ja auch Jahre hinterher noch Paranoia << Das hätte sie vergessen, sagte sie. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass ich keine Probleme damit gehabt hätte, denn anders als der Meinung meiner Mutter nach, waren die Sachen, die alle in meinem Leben waren, eben KEINE Kleinigkeiten. Ja es waren viele "kleinere" "Vorfälle" aber die summierten sich besonders in meinem Leben. Mein Bruder und meine Schwester hatten schulisch und auch auf sozialer Ebene (Freunde/Anschluss) weniger Probleme als ich. Mein Bruder hatte seinen besten Freund aus Kindergartenzeiten der regelmäßig zu ihm kam, den störte es dann nicht, dass er in der Klasse wenig Anschluss hatte. Meine Schwester hatte Freunde. Nur ich war einfach das stille, schüchterne Mädchen das immer zum Opfer oder Außenseiter wurde.
Auslöser dafür war zu Grundschulzeiten meiner Meinung nach nicht die Depressionen die bei mir schon mit 5 Jahren ausbrachen, sondern die Ignoranz von Seitens meines Vaters, die ich schon wahrnahm, das Fehlverhalten der Aushilfskraft in meinem Kindergarten, die der Meinung war, wenn ein Kind nicht schön malen kann, bekommt es das auch knallhart gesagt, in Kombination mit meiner Sensibilität. Was soll ein Kind dann anderes machen als sich zurück zu ziehen wenn es mit neuen Situationen nicht umgehen kann?
Genau diese frühen Faktoren die mich zu einem schüchternen, unsicherem Kind ohne Selbstbewusstsein machten, bescherten mir wohl auch, dass ich die komplette Grundschule "irgendwie Einzelgänger" war und ab der 5. Klasse gemobbt wurde.
Familiäre Probleme kamen noch dazu, die das Fass zum überlaufen brachten.
Die familiären Probleme waren vielleicht nich so krass wie bei der Erzieherin in der Gruppe in der ich bin, aber sie waren so krass, dass alle, denen ich das erzählt hab, erst Mal geschockt aussahen und sich auch dementsprechend geäußert haben.
Für ein sensiblen Mensch also ausreichend, dass er Probleme bekommt, auch ganz ohne Depressionen.
Aber mich würde viel mehr interessieren, wieso sie mir so was sagt, von wegen "deine Kindheit war ja gar nicht so schlimm". Natürlich ich hatte eine Kindheit und ich hatte auch Spaß und so. Aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich auch an viel negatives, Einsamkeit, das Gefühl alleine zu sein, den Eltern egal zu sein, nichts wert zu sein, nichts hin zu bekommen, zu nichts fähig zu sein. Letztere zwei Punkte begründeten sich hauptsächlich durch mein AD(H)S und meine früher sehr ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Rechenschwäche. Heute beherrsche ich dank viel lesen und viel Schreiben mit Wordprogrammen die deutsche Rechtschreibung ganz gut. Mathe is immer noch nich meins aber was solls? Wie viele Menschen gibt es denn, die kein Mathe können? Viiieele. Is halt nur wenigen ihre Stärke. Trotzdem früher war das für mich eine Schwäche, ein Versagen. Stunden lang an den Hausaufgaben zu sitzen und es nicht hin zu bekommen, nichts zu verstehen, obwohl man sich bemüht und es können will. Heute geht es mir mit Englisch besonders der Grammatik so. So was liegt mir einfach nich, obwohl ich Sprachen was ganz tolles find und die mich wirklich interessieren, aber wenn ich jemals richtig Englisch sprechen kann, dann is das schon viel erreicht.
Trotzdem, ich habe einen guten Realschulabschluss mit ner 1 in Deutsch, ner knappen 3 in Englisch und ner knappen 4 in Mathe. In der Ausbildung sind die Noten Englisch immerhin 3 und Mathe 5 die Anderen sind auch echt gut (2er und 3er). Wenn da nicht das Wichtigste wäre, die Praxisnote. Da sieht es so aus, als würde ich wirklich eine 4 bekommen. Wobei ich da glück hab, dass Anfang dieses Jahres die Regelung mit der Note 4 zu bestanden verändert wurde. Ein Jahr davor wäre man mit einer 4 nicht durchgefallen, man hätte "bestanden" hätte aber nicht weiter machen dürfen. Deswegen hatten einige Schüler abgebrochen und dieses Jahr neu angefangen. Also auch nicht "so schlecht" was mich daran aber ärgert is einfach, dass die Praxislehrer von den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr b.z.w. Vorpraktikum einfach zu viel verlangen. Ich bin eine gute Erzieherin, die Kinder mögen mich und wäre ich so schlecht, hätte mir meine Anleiterin das auch gesagt. Aber die Praxislehrerinnen machen ihre Noten bei 2 Bewertungsbesuchen wo sie dann die Nervosität gar nich richtig berücksichtigen und jeder benotet bisschen anders. Wie sie es eben empfinden. Na ja solange ich bestanden hab, ist ja eigentlich alles gut, im nächsten Jahr läufts HOFFENTLICH besser.
Donnerstag, 8. April 2010
~08.04.10~ Gefühle
Ich bin noch immer depressiv, ich fühle mich einsam, traurig und dick.
Ich fühle mich unwohl in meinem Körper.
Ich sehne mich seltsamer Weise leider zwischen all dem, wieder nach einem Freund, das Thema ist momentan wieder aktueller geworden und ich hasse es an diesen Wunsch eines Traumes zu denken.
Noch immer lebe ich extrem in der Vergangenheit, denke viel an meinen Vater und an das was er mir angetan hat, ich will nicht mehr leben, ich ertrage das Leben nicht mehr.
Ich habe Angst vor der Schule, dass sie wieder anfängt.
Dann fängt auch die Gruppentherapie wieder an und damit auch wieder mehr Stress.
Bin aber trotzdem gespannt, was für Leute, da dann da sind.
Nächste Woche stehen auch noch Mathearbeit und Englischarbeit an und ich habe die ganzen Ferien über bis jetzt noch nicht lernen können.
Ich habe das Gefühl in meinem Leben immer nur zu versagen, alles falsch zu machen, mich selbst zu verlieren, in meinen Problemen unter zu gehen.
Mein Leben hat für mich noch immer noch keinen Sinn.
Ich sehe mich immer nur versagen und mir die Zukunft zu verbauen.
Ich schaffe es nicht, diese Schule und nebenbei meine Psyche zu bewälltigen.
Nein es ist eigentlich anders rum, ich muss meine Psyche, mich und mein Leben bewälltigen und nebenbei noch die Schule schaffen.
*seufz* ich hoffe nur irgendwie mit biegen und brechen die Versetzung zu schaffen, dafür muss ich es schaffen in Mathe die 5 zu halten und in Deutsch, Musik, MuM oder Religion eine 2 zu bekommen.
Ich hoffe so, dass ich wenigstens in einem dieser Fächer in denen ich wenigstens recht gut bin eine 2 zu schaffen.
Viel brauche ich bei einigen dieser Fächer sowieso nicht mehr zu einer 2.
Ich habe so Angst nicht versetzt zu werden, ich will die ganze 9te Klasse nicht noch ein Mal machen.
Lieber will ich die 10te Klasse noch ein Mal wiederholen, dann weiß ich wenigstens wie alles läuft und dann würden sich die Wege von meinen Freunden und mir so oder so trennen.
Schade wäre das nur, wenn jemand auf die gleiche Schule weiter geht, auf die ich dann auch gehe und ich dann sitzen bleibe.
Aber vielleicht kommt die Motivation mit einer Versetzung und dem Abschluss der Realschule und dem weiter Machen auf einer anderen Schule und mir damit die Zukunft zu planen dann wieder.
Das hoffe ich und kann es mir auch sehr gut vorstellen, denn in der 10ten Klasse da kommt plötzlich alles viel näher und es sind ganz andere Motivationen dahinter als in der 9ten Klasse.
Ich fühle mich unwohl in meinem Körper.
Ich sehne mich seltsamer Weise leider zwischen all dem, wieder nach einem Freund, das Thema ist momentan wieder aktueller geworden und ich hasse es an diesen Wunsch eines Traumes zu denken.
Noch immer lebe ich extrem in der Vergangenheit, denke viel an meinen Vater und an das was er mir angetan hat, ich will nicht mehr leben, ich ertrage das Leben nicht mehr.
Ich habe Angst vor der Schule, dass sie wieder anfängt.
Dann fängt auch die Gruppentherapie wieder an und damit auch wieder mehr Stress.
Bin aber trotzdem gespannt, was für Leute, da dann da sind.
Nächste Woche stehen auch noch Mathearbeit und Englischarbeit an und ich habe die ganzen Ferien über bis jetzt noch nicht lernen können.
Ich habe das Gefühl in meinem Leben immer nur zu versagen, alles falsch zu machen, mich selbst zu verlieren, in meinen Problemen unter zu gehen.
Mein Leben hat für mich noch immer noch keinen Sinn.
Ich sehe mich immer nur versagen und mir die Zukunft zu verbauen.
Ich schaffe es nicht, diese Schule und nebenbei meine Psyche zu bewälltigen.
Nein es ist eigentlich anders rum, ich muss meine Psyche, mich und mein Leben bewälltigen und nebenbei noch die Schule schaffen.
*seufz* ich hoffe nur irgendwie mit biegen und brechen die Versetzung zu schaffen, dafür muss ich es schaffen in Mathe die 5 zu halten und in Deutsch, Musik, MuM oder Religion eine 2 zu bekommen.
Ich hoffe so, dass ich wenigstens in einem dieser Fächer in denen ich wenigstens recht gut bin eine 2 zu schaffen.
Viel brauche ich bei einigen dieser Fächer sowieso nicht mehr zu einer 2.
Ich habe so Angst nicht versetzt zu werden, ich will die ganze 9te Klasse nicht noch ein Mal machen.
Lieber will ich die 10te Klasse noch ein Mal wiederholen, dann weiß ich wenigstens wie alles läuft und dann würden sich die Wege von meinen Freunden und mir so oder so trennen.
Schade wäre das nur, wenn jemand auf die gleiche Schule weiter geht, auf die ich dann auch gehe und ich dann sitzen bleibe.
Aber vielleicht kommt die Motivation mit einer Versetzung und dem Abschluss der Realschule und dem weiter Machen auf einer anderen Schule und mir damit die Zukunft zu planen dann wieder.
Das hoffe ich und kann es mir auch sehr gut vorstellen, denn in der 10ten Klasse da kommt plötzlich alles viel näher und es sind ganz andere Motivationen dahinter als in der 9ten Klasse.
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