Dienstag, 21. Mai 2019

The disarming case to act right now on climate change | Greta Thunberg





true. Same someone wrote in an article in german. Most people and Businesses will not change anything, as long as they can chose not to. But if a law says you have to do it, it need to be changed.
the exaample was the law for seat belts. So many were against it. VW even said, they don't want to build it in, because they're not that much into savety.
Still, nowadays every car has seatbelts and we are down from about 20.000 deaths on the street to about 8.000 or less.
So what we need is no hope, no scientists who tell us, what we need to do, but people who have the power to take the knowledge of these scientists and put them into laws who will force the countries, Businesses and all the individual people to change something.
I agree with Greta, I can't get, what is so difficult about that, if we already know how to save our earth.

Sonntag, 3. Februar 2019

~2.2.19~ Eine Runde Mitleid

Es ist wahr, ich rede - oder denke - in Bezug auf mich sehr ungern von Mitleid geschweige denn SELBST-Mitleid. Aber ich muss zugeben, ich versinke gerade in Selbstmitleid.
Auch wenn ich denke, dass viele oder gar jeder diese Situation oder ähnliche kennt, stört es mein Ego extrem, dass ich es tatsächlich wage, mich selbst zu bemitleiden. Wer sich selbst bemitleidet, der sieht doch die Dinge nicht mehr klar, der ist total Ich-zentriert und interessiert sich nicht wirklich für Andere.
Bin ich wirklich so? Ich hoffe nicht.
Na ja dazu aber vielleicht später. Erst Mal zur Situation, in der ich gerade im Selbstmitleid versinke und ein Teil von mir es nicht fassen kann während der große Rest in Trauer versinkt.
Ich komme gerade von einem Konzert, das zu Gunsten einer jungen Frau meines Ortes statt fand.
Sie hatte einen Autounfall und ist seitdem Querschnittsgelähmt.
Es gab bereits einen Spendenlauf der Realschule, an der sie gewesen war, eine Spendenaktion von der Schule, an der sie die Ausbildung machte und Spenden ihres Arbeitgebers.
Der Musikverein, in dem sie gespielt hatte, veranstaltete nun dieses Konzert. In so einem kleinen Ort wie dieser wo noch "jeder jeden kennt" kannte ich dieses Mädchen von früher. Ich kannte die Familie oder zumindest die beiden Mädchen als die, die überall beliebt waren, immer mit einem breiten Lächeln zu sehen waren, die einfach jeder kannte und mochte. Eine äquivalente Familie gibt es noch mal in unserem Ort. Sie sind aber in keinem Verein aktiv. Trotzdem sind sie überall bekannt und beliebt. Damals war ich mit den beiden Mädchen befreundet. Das hat sich dann aber recht schnell aufgelöst, weil sie immer so viele Freunde hatten, die sie treffen wollten.
So war es immer, alle meine wenigen Freunde, hatten sehr viele andere Freunde, für die immer Zeit gefunden wurde. Und ich blieb allein.
Während mein Bruder schon seit der Kindheit einen sehr guten Freund hat und meine Schwester seit der Grundschule. War ich immer die, die sehr lange keine richtig guten Freunde hatte, die mich gefragt haben, "willst du dich mit mir treffen?" Die Frage stellte immer ich und bekam oft die Antwort "Ich treff mich schon mit (füge einen Namen ein)".
Erst in der weiterführenden Schule fand ich nach einem Klassenwechsel Freunde. Diese Freundschaften lösten sich nach und nach mit Schulabschluss auf. Die beiden die am längsten bestanden hatten, da endete die Eine mit Abschluss der Ausbildung, die ich mit dieser noch gemacht hatte, oder eigentlich irgendwie schon vorher. Es war eben keine dieser Freundschaften, wo man sich einfach öfter mal außerhalb der Schule trifft. Auch die digitalen Kontakte wurden weniger. Die noch übrig gebliebene Freundin, von der ich immer behauptete es sei meine "beste Freundin" und sie selbiges von mir behauptete, "verlor" ich, während sie im Ausland war, weil ich fest stellen musste, dass sie sich genau so wenig bei mir meldete, wie jemand, mit dem ich zeitgleich Kontakt hatte, der aber keinerlei Interesse hatte den Kontakt von sich aus zu halten.
Lange Rede kurzer Sinn, ich hatte nach meiner Ausbildung im Grunde eine "so-was-wie-Freundin" mit der ich in der Ausbildung in der gleichen Klasse gewesen war.
Ich sehe sie noch heute als meine Freundin auch wenn wir auf einer ganz grundlegenden Ebene doch ziemlich verschieden sind und ich glaube, genau deshalb sich aus unserer Freundschaft, keine richtig intensive Freundschaft entwickeln kann. Mehr eben diese Klassenkameraden-Freundschaft.
Man versteht sich, man kann sich treffen und unterhalten. Viel tiefer geht es nicht.
Ich hatte auch versucht mal wieder einen Kontakt mit meiner ehemaligen besten Freundin her zu stellen, wollte mich mit ihr treffen um dann zu hören, "es wäre nett, dich mal wieder zu sehen aber ehrlich gesagt, sehe ich keinen Sinn darin, dass wir uns treffen. Wir haben uns auseinander gelebt"

Wieso ich das hier alles schreibe? Weil es alles damit zusammen hängt, dass diese junge Frau, die ich schon immer für ihre Ausstrahlung und Beliebtheit bewundert habe, nun so viel Rückhalt bekommt, jeder sorgt sich, Freunde bleiben ihr erhalten, ein ganzer Ort zeigt Anteilnahme und es steht eine starke Gemeinschaft um sie herum.
Also bin ich eiversüchtig? Nein, das auf jeden Fall nicht. Ich finde es super toll, dass mein Wohnort sich auch nicht von jemandem abwendet, wenn ihm etwas passiert und es schwierig wird. Dass Vereine, Freunde, Bekannte, ehemalige Schulen alle Rückhalt bieten. Ich finde das wirklich super toll und war heute zu Tränen gerührt.

Ich beneide sie dafür, dass sie für so viele Menschen so wichtig ist. Und ich wünsche, ich könnte die Zeit an den Tag zurück drehen, an dem dieser Unfall passiert ist.
Es klingt vermutlich bescheuert, aber wenn es die einzige Möglichkeit gewesen wäre, ihr das zu ersparen, hätte ich den Platz im Auto gewählt, an dem sie an diesem Tag fast ihr Leben verlor und so viel Freiheit verloren hat.
Denn - und hier komme ich zum Selbstmitleid - wäre mir so etwas passiert, hätte es so gut wie keinen interessiert. Die Wenigsten hätten es überhaupt mit bekommen, man hätte mich und meine Familie wohl bedauert. Aber es gibt auch jetzt keine starke Gemeinschaft um uns, kaum Freunde, speziell um mich eigentlich so gut wie keine. Wir sind nicht wirklich bekannt in unserem Wohnort.
Mehr als Bedauern hätte ich wohl nicht bekommen, es hätte sich schließlich nicht aus dem Nichts eine starke Gemeinschaft entwickeln können. Im Allgemeinen ist es eher so, dass man durch so ein Erlebnis Menschen verliert, von denen man dachte, es wären deine Freunde.
Ich denke, es wäre für viele einfach besser gewesen, wenn jemandem wie mir - im Speziellen mir - so etwas passiert wäre. Dann hätte ich aber glaube ich an diesem Tag sterben wollen. Denn ich wäre für meine Familie nur eine Last gewesen, wo sie schon genug haben. Die Einzige, die mich wohl wirklich vermisst hätte, wäre ohnehin wohl nur meine Mutter gewesen. Meine Großeltern wohl auch, aber sie wohnen ohnehin weiter weg, sodass sie mich nicht regelmäßig sehen.
Meine Schwester meldet sich so gut wie nie bei mir und auch mein Bruder schien mich während meiner fast 9 Monatigen Abwesenheit nicht wirklich vermisst zu haben.
Es hätte also keinen Unterschied gemacht, (hier ist es wieder, das Selbstmitleid) ob ich leben würde, oder sterben. Würde ich heute sterben, es würden nur einzelne in der Stadt mit der Zeit erfahren und es würde sich für niemanden, außer meine Mutter und meinen Bruder etwas ändern. Und selbst für die nicht viel. Wenn nicht sogar zum Positiven.
Das ist mir eben klar geworden, wie ich auf diesem Konzert war und diese junge Frau dafür beneidete, dass sie so vielen Menschen, so wichtig war. Dass sie scheinbar einfach von Natur aus, ein toller Mensch ist, mit dem man sich gern umgibt. Gleichzeitig schämte ich mich, weil das Konzert in einem tragischen Zusammenhang stand.
Trotzdem scheint diese junge Frau ihren Lebensmut und ihre positive Einstellung nicht verloren zu haben.
Etwas, das ich noch nie in dieser Intensität und Stärke besessen habe.
Ich habe auf einer Ebene den genetischen Jackpot. Depressionen, vererbt über mehrere Generationen. Bei mir "brachen" sie "aus" als ich etwa 5 Jahre alt war. Und ich gebe - unter anderem - dieser Erkrankung die "Schuld", dass ich nie sonderlich beliebt war, ganz im Gegenteil, in aller Regel eine Aussenseiterin war, die besten Falls zu einer Gruppe komischer Aussenseiter gehörte. Schlimmsten Falls gemobbt wurde. Ich hatte von Kindergarten-Tagen an Probleme mit meiner Entwicklung und hatte große Leistungsprobleme in der Schule.
Wer will schon Kontakt mit einem "stummen" Mädchen, das sich komisch verhält, immer total ruhig ist, kaum redet, immer deprimiert guckt und redet und dann auch noch die einfachsten Sachen in der Schule nicht hin bekommt? Wer will schon so jemanden als Freundin? Eine Person, die eher eine lästige Klette ist, die man überall mitziehen muss, weil sie nichts alleine schafft. Die ständig Zuspruch und aufbauende Worte braucht, wenn sie mal wieder in ihren Depressionen zu ertrinken droht. Oder mit anderen Worten, kurz davor ist, sich was an zu tun.
Niemand will sich mit so einer Person auseinander setzen. Was wiederum dazu führt, dass man allein bleibt, einsam ist, sich in seinem Gefühl, wertlos und unwichtig zu sein, bestärkt fühlt und nur noch tiefer in die Scheiße rutscht.

Ich hatte ganz ähnliche Gefühle an einem eigentlich sehr schönen Ereignis.
Bekannte von mir - eigentlich ist es der beste Freund meines Bruders, der - warum auch immer - mich auch eingeladen hat - hat geheiratet.
Es waren so viele Leute eingeladen, alle schienen sich zu kennen, alle hatten eine gewisse Beziehung zu einem der Beiden.
Was mir bewusst machte (und fragt mich nicht, wieso mir dann immer der Gedanke kommt "bei mir wäre das nicht so") würde ich heiraten, wen könnte ich schon einladen? Meine Geschwister, Mutter und engste Verwandten die die Gästeliste dann auf acht erweitern würden. Würde ich die einzigen beiden Personen einladen, die ich als meine Freunde bezeichne, wären es immerhin zehn Personen, die ich einladen würde, zu meinem {ach so pseudo} wichtigen Tag. Was nur statt finden kann, wenn ich überhaupt erst Mal einen Freund habe, der wiederum eine längere Beziehung mit mir aushält und ernsthaft in Betracht zieht, mich zu heiraten.
Was schon Mal höchst unwahrscheinlich ist, da die Leute in meinem Umkreis nicht sonderlich lange in eben diesem erhalten bleiben. Beziehungen hatte ich sowieso nur eine und die war ein Witz. Danach folgten viele Verliebtheiten meiner Seitz, die von der anderen Seite nie erwiedert wurden.
Während also um mich herum meine ehemaligen Freunde heiraten, stehe ich noch fast am gleichen Punkt, wie dem, an dem ich stand, als ich eben diese Personen noch als meine Freunde bezeichnete.
Und frage mich immer wieder "Welchen Unterschied würde es machen, wenn ich morgen nicht mehr da wäre?" und komme immer zur gleichen Antwort. Für die aller meisten Menschen gar keinen. Die an einer Hand abzählbaren Personen, für die es mehr oder weniger einen Unterschied machen würde, da wäre es schlimm, wenn nicht. Wenn nicht ein Mal die Familie einen vermissen würde. Und selbst da würde ich behaupten, dass sich selbst das in Grenzen halten würde.
Natürlich, ich bin nicht naiv, ich weiß, es gibt Menschen auf dieser Welt, die haben noch nicht ein Mal die engste, kleinste Familie. Keine Geschwister, keine Eltern, keine Großeltern.
Deshalb nenne ich es jetzt doch bewusst Selbstmitleid. Ich habe zumindest noch zwei Katzen, die mich lieben und meine Familie hat drei Hunde, die mich wohl auch lieben. Ich habe eine Mutter, die mich irgendwie liebt, einen Bruder und eine Schwester die mich vielleicht irgendwie lieben und womöglich auch irgendwie vermissen würden.
Ich sollte eigentlich dankbar sein, für das, was ich habe. Und ich versuche es auch, wirklich. Aber ich kann es irgendwie einfach nicht. Trotzdem fühle ich mich immer wieder einsam, völlig allein und komplett unwichtig.
Wie schaffen es diese Menschen, das sie im Ort bekannt und beliebt sind und selbst über die Ortsgrenzen hinaus Bekannte haben? Wie kann es dann auf der anderen Seite sein, dass in der gleichen Stadt eine junge Frau ist, etwa im gleichen Alter, von der gleichen Schule, die sogar zu zwei dieser prominenten Mädchen ein Mal eine Freundschaft hatte, sich so allein fühlen? So allein und einsam sein? Was ist der Unterschied zwischen denen und mir?
Antwort: Sie strahlen von Innen. Sie haben immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Ein echtes. Und in ihren Augen strahlt eben dieses Lächeln. Sie haben eine positive Ausstrahlung, eine angenehme Art. Kurz, man hat sie gerne um sich. Und so können -und müssen - diese Menschen wählen, wen sie um sich haben wollen.
Ich habe eben nicht eine solche positive Ausstrahlung. Noch nie gehabt. Mein Lächeln ist nur selten durch und durch echt. In meinen Augen spiegelt sich wohl kaum etwas außer Depression, eine Traurigkeit, mit der sich niemand auseinander setzen will. Meine Worte, die keiner hören will. Weil sich eben niemand gerne mit negativen Menschen auseinander setzt.
Während selbst die seltsamsten ehemaligen Klassenkameraden der Grundschule ihren Freundes-und Bekanntenkreis haben, habe ich aufgegeben, daran zu glauben, jemals eine solche starke Gemeinschaft um mich zu haben. Spürbar gemocht zu werden, für genau das, was ich bin, habe ich aufgehört zu suchen. Aufgehört, erzwingen zu wollen und habe die Einbildung abgelegt, dass ich so etwas ein Mal haben könnte.
Selbst wenn ich es ein Mal aus meiner Depression schaffen werde, wirklich positiv wäre, im Leben stehen würde, wäre ich noch immer...Ich, nur Ich. Und ich war eben noch nie ein Mensch, den man gerne um sich hat und werde es wohl kaum irgendwann werden.
Entweder man ist ein solcher Mensch oder man ist keiner. Ich bin ein eben solcher Mensch, den kaum jemand um sich haben will, geschweige denn für längere Zeit.

Eine weitere Erkenntnis macht mir mein vor mich hin siechen schwer.
Ich bin auf der Suche nach Möglichkeiten, nebenher am Besten Ortsunabhängig Geld verdienen zu können. ich stieß auf die Idee, einen Online Kurs zu machen, den ich dann auf einer Seite zum Kauf anbiete. Entsprechende Seiten, auf denen man diese Kurse erstellen und zum Kauf anbieten kann, gibt es ausreichend. Nur...worüber sollte ICH einen Kurs machen?  Was weiß oder kann ich, was ich anderen weiter geben könnte und das dann auch tatsächlich Andere interessiert?
Bis heute ist mir nichts eingefallen.
Während sich das, doch auf einen digitalen Bereich bezieht, wo man auch ein gewisses Wissen braucht um überhaupt so einen Kurs mit Inhalt voll zu bekommen, ist ein anderer Bereich viel simpler. Trotzdem nicht vielversprechender.
Meine Schwester plant ihre Hochzeit und sie hätte gerne, dass mein Bruder und ich jeder etwas dazu beiträgt. In welcher Art, das sollen wir uns ausdenken.
Nun, ich kann nicht basteln, das macht meine Schwester ohnehin mit meinen Großeltern. ich bin auch sonst nicht sonderlich künstlerisch begabt. Ich kann Gitarre spielen, das aber auch nur einfach gehalten. Singen kann ich nicht. Ich bin überhaupt nicht gut im Reden halten, geschweige denn lustige Reden.
Ich habe ein gewisses Talent zum Schreiben. Bekomme aber nie eine Geschichte fertig. Meine Blogs sind auch kein Renner, was nicht gerade für den Inhalt und Schreibstil spricht.
Was kann ich denn dann eigentlich überhaupt?
Und das war der Punkt, an dem mir auffiel, dass ich eigentlich nichts wirklich gut kann.
Ich liebe Kinder und kann ganz gut mit ihnen spielen. Eine gute Fachkraft zu sein, fällt mir trotzdem schwer. Ich habe ein gutes Allgemeinwissen, das ich die meiste Zeit nicht abrufen kann. Ich habe Wissen in Pädagogik und Psychologie, was ich bei der Arbeit die aller meiste Zeit ebenfalls nicht abrufen kann.
Ich kann nicht zeichnen, malen, modellieren, Theater spielen, Vorträge halten.
Ich kann Menschen in Bogenschießen einweisen, vermute aber, dabei recht schnell ebenfalls extremst nervig zu sein.
Ich kann an einem Kiosk Getränke, Eis und Schokoriegel ausgeben. Sobald es zu größeren Rechnungen zu Zahlen kommt, habe ich wieder meine Schwierigkeiten.
Ich kann eine Kasse so weit bedienen, wie man es mir gezeigt hat.
Und was kann ich damit bitte anfangen?
Das Einzige, worin ich wirklich gut zu sein scheine ist, mich selbst zu bemitleiden, in Depressionen und Pessimismus zu versinken und alles schlecht oder als Unerreichbar zu sehen.
Und im Träumen. Ich träume mich weg von meinem echten Leben, ich mache große Pläne, die ich nie erreichen kann. Ich tauche in die Romane ein, die ich lese und stelle mir vor, ich würde dort leben.
Ja darin bin ich gut. Etwas sinnvolles und hilfreiches habe ich noch nicht gefunden, in dem ich gut bin.
Und jetzt verbiete ich mir, mich weiter selbst zu bemitleiden und geh lieber ins Bett, wo eine verschmuste Katze auf mich wartet. Eine der wenigen Lebewesen auf dieser Erde, die mich glücklich macht, der ich wichtig zu sein scheine und die mich einfach nimmt, wie ich bin. Solange ich ihr immer schön Futter gebe 😂

Samstag, 27. Oktober 2018

Wie alles begann


Wir schreiben das Jahr 1999. Ein kleines Mädchen wird in diesem Jahr fünf Jahre alt. Und es verändert sich.
In diesem Jahr, wird bei ihr und ihren beiden Geschwistern AD(H)S diagnostiziert. Das Aufmerksamkeits Defizit (Hyperaktivitäts) Syndrom.

(Anmerkung 2018: Heute nennt man es Störung und nicht mehr Syndrom)

Bei ihr wird ein Mischtyp fest gestellt, es hat also sowohl den "Träumertyp" als auch den so genannten "Zappelphilip" Typ. Mal überwiegt das Eine, mal das Andere.
Ihre Eltern haben gemerkt, wie sie sich während dem ersten Kindergartenjahr zwischen drei und vier Jahren begann zu verändern. Und von einem selbstbewussten und gut gelaunten Kind, zu einem unsicheren, unzufriedenen und nörgelnden Kind wurde.
Ihre Eltern wussten nicht was los war, sie konnten sich nicht erklären, wodurch diese massive Veränderung zustande kam.
Parallel zeigte das Mädchen Entwicklungsverzögerungen. Große Probleme mit der Feinmotorik, Schwierigkeiten mit dem Farben lernen. Es wollte lernen, aber es konnte sich mit 5 Jahren noch immer nicht die Farben merken. Ihre Entwicklung verlangsamte sich noch mehr und blieb am Ende quasie "stehen".
Durch die Diagnose ADHS bekamen sie und ihre Geschwister fortan Medikinet. Das im Grunde das Gleiche wie Ritalin ist. So nachvollziehbar die Debatte über Medikation im Kindesalter auch ist, für dieses Mädchen war die Medikation das Ticket in die Regelschule. Andernfalls wäre das Mädchen sicher auf einer Förderschule gelandet.
Lässt man all die Nebenwirkungen der Medikamente ein Mal ganz außer Acht, war das Medikinet für sie, sowie für ihre Geschwister eine große Hilfe um in der Schule bestehen zu können. Oder eher funktionieren zu können.
Das kleine Mädchen wollte lernen, es konnte es kaum erwarten endlich in die Schule zu kommen und lesen und schreiben zu lernen. Deshalb spielte es auch immer mit den dicken Märchenbüchern, tat so als könne sie schon lesen und würde etwas sehr wichtiges lesen.
Es war wissbegierig und hatte so viele Fragen zu allem. Zu Tieren, zur Natur, zu Menschen, zu Autos, zu Wasserhähnen und wo eigentlich das Wasser her kommt und wo es dann hin geht wenn es in den Abfluss läuft. Wie der Mensch entstanden ist oder der Frage "Was war zuerst da, das Ei oder das Huhn" mit deren Beantwortung sich das Mädchen zum Verzweifeln brachte, weil es keine Antwort finden konnte. Ebenso wenig konnte es eine Antwort auf die Frage finden, was denn der Sinn des Lebens sei, wieso sie denn überhaupt lebte, wieso die anderen Menschen lebten. Wie es sein konnte, dass etwas unendlich lang, breit, hoch und tief ist, wie das Universum. Wieso es regnete und wo das Wasser überhaupt her kommt. Wie Wasser entsteht und so weiter. Ja dieses kleine, junge Mädchen war schon sehr früh ein kleiner Philosoph und wurde mit vielen Überlegungen allein gelassen. Wohl seine Mutter nicht realisierte, wie ernsthaft sich das kleine Mädchen in ihrem Kopf mit diesen Themen befasste und so manches Thema wie der Sinn des Lebens oder wo der Mensch denn her kam sie zum Verzweifeln brachte.

(Zwischenbemerkung: Man bemerke, das Kind war zwischen 4-6 Jahre alt, hatte Entwicklungsverzögerungen und AD(H)S. Dumm war es allerdings ganz und gar nicht.)

Wohl können sich viele gar nicht vorstellen, dass Kinder im Kindergartenalter, womit sie bei manchen noch als "Kleinkind" gelten, sich solche tiefgründigen Gedanken machen können.
Einer dieser tiefgründigen Gedanken war, dass das kleine Mädchen immer wieder gar nicht mehr auf der Welt sein wollte. Wenn ihm alles zu viel wurde, die Gefühle sie übermannten und sie nicht weiter wusste, keine Antworten fand und ihre Gefühle sie sich so schlecht fühlen ließen, dann wünschte sich das Mädchen, nicht mehr auf der Welt zu sein. Es wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es dafür sterben müsste. Es wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht ein Mal, dass jeder Mensch ein Mal sterben muss. (Und ja, auch wenn das für Ältere ein selbstverständliches Allgemeinwissen ist, ist das für junge Kinder keine Selbstverständlichkeit. Schließlich wird man nicht mit dem Wissen geboren, eines Tages sterben zu müssen.)
Es wünschte sich einfach an einen Ort, von dem es der Meinung war, dass es diesen nicht auf der Erde gibt.
Wer sich jetzt das Paradies vorstellt, liegt falsch. Der Ort, den sich das Mädchen vorstellte, war das Nichts. Es war dunkel um das Mädchen, man sah keine Wände, keine Tür, es gab kein Licht. Nur das Mädchen konnte sich von Außen sehen, wie es mit angezogenen Beinen da saß. Und es fühlte sich seltsamer Weiße mit dieser Vorstellung gut. Es wünschte sich an diesen Ort. Möglicher Weiße entstand dieser Ort aus den Bildern, die sie in einer Dokumentation über das Weltall gesehen hatte. In eben dieser, in der sie auch lernte, dass das Weltall unendlich war.
Trotzdem ein sehr untypischer Ort an den sich ein Kind wünscht.
Und dieses Kind, dieses kleine Mädchen, das war ich.
Wie es mit dem kleinen Mädchen - also mit mir - weiter geht, kannst du in diesem Blog lesen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

~28.12.16~ Vergangenheit

Es gibt Dinge, die zwischen meiner Mutter und mir passiert sind, die ich ihr nicht verzeihen kann.
Eines dieser Erlebnisse hat mich heute Nacht wieder eingeholt.
Ich konnte nicht schlafen. Die ganze Nacht nicht. Das ist für mich komplett untypisch.
Was mich wach gehalten hat? Erst war es Angst die meiner Meinung nach in dieser Form auch ein Resultat meiner Vergangenheit ist. Ich bin bei einem Workaway Host in Auckland. Die Frau ist mit ihrer Tochter aber gerade in Urlaub. Und irgendwie entstand es dann Nachts um 12, dass ich mich unwohl in der Wohnung fühlte. Besonders nachdem ich ein Geräusch gehört hatte und dann fest gestellt habe, dass ich die hintere Tür vergessen hatte, zu zu machen und ab zu schließen.
Ich lief durch die ganze Wohnung und kontrollierte. Natürlich keiner da.
Aber das ungute Gefühl blieb. Und es wurde noch stärker als ich im Bett lag und ständig Geräusche hörte.
Das kommt in diesem Haus auch öfter vor und darunter auch sehr seltsame Geräusche. Vom Dach, im Flur, an der Hauswand.
Ich lag also herzklopfend im Bett und versuchte mich zu beruhigen. Schließlich bekam ich mich so weit, auf zu stehen und eine Komode vor die Tür zu schieben, da ich diese nicht abschließen kann. Den Abstand zwischen der Komode und der Türklinke füllte ich mit Büchern auf. Dadurch konnte die Türklinke nicht mehr runter gedrückt werden.
Ich fühlte mich dadurch einigermaßen Sicher. Gegen die Geräusche hörte ich laut Musik und versuchte zu schlafen.
Normaler Weise schlafe ich aber nicht mit Musik. Und so kam es, dass sich mein Gehirn nicht entspannte sondern sich Gedanken machte. Ganz unterschiedliche. Nachdem ich meine neue Idee wie es nach dem Workaway ab dem 1.1.17 weiter gehen soll weiter ausgebaut hatte und ein Spiel gespielt hatte, versuchte ich zu schlafen. Erst mit und dann ohne Musik. Aber irgendwie kamen meine Gedanken zu einem Ereignis, das noch nicht so lange her ist und das für mich sehr prägend war.
Ich glaube es war im Juli als meine Mutter sich mal wieder von mir ignoriert und respektlos behandelt fühlte. Das hat sie besonders oft, wenn ich in einer Phase der nahezu Gefühllosigkeit bin und mir so ziemlich alles egal ist. Mein kleinstes Problem ist in diesen Phasen wie meine Mutter sich fühlt, weil ich meiner Meinung nach nicht großartig etwas mache, bei dem ich sie respektlos behandle. Sie bekommt von mir noch weniger Aufmerksamkeit als sowieso schon, ich habe keinerlei Interesse an dem, was sie erzählt, antworte aber immerhin noch brav mit einem "hm" das vermutlich viele Frauen so auch von ihren Männern öfter zu hören bekommen. Ich reagiere tendenziell leichter gereizt und könnte sie dadurch kränken, weil ich abweisend bin.
Ehrlich gesagt ist mir das aber auch egal. Meine Pubertät war für sie im Verhältnis zu anderen Jugendlichen einfach. Und dazu bin ich in diesen Momenten mehr mit mir selbst beschäftigt. Ich hab dann keinen Nerv mehr für die "Probleme" meiner Mutter.
Sie sieht das anders. Und so kam es irgendwann (wie immer in solchen Situationen) dazu, dass sie ausflippte und mich anschrie. Wenn sie an so einem Punkt angekommen ist, sagt sie immer ganz arg tolle Sachen. Der Höhepunkt in diesem "Streit" war sprachlich, als sie mich anschrie dass ich als Tochter für sie gestorben wäre und dass ich mich als erstes abgewendet hätte und jetzt Mal sehen würde, wie das ist, so zu fühlen.
Als ich dann versuchte meine Schwester an zu rufen, nahm sie mir das Telefon weg und irgendwie kam es dann dazu, dass sie mich schlug. Ich schlug zurück und sie schlug zurück. Es war das erste Mal, dass ich mich getraut hatte, zurück zu schlagen.
Nach dem "Streit" entschuldigte sie sich bei mir und meinte aber immer noch, ich hätte mich erst von ihr abgewendet und ihr als Mutter gekündigt. Und ich sollte mir mal überlegen, wie mein Verhalten auf andere wirkt. Und sie meinte, dass es bei uns wohl immer so wäre, dass wir uns erst streiten müssen um richtig miteinander zu reden.
Trotz ihrer aufrichtigen Entschuldigung, kann ich ihr das nicht verzeihen. Schon mal allein deshalb, weil ich ihr nicht "gekündigt" habe, ich wollte einfach mehr Abstand, meine Ruhe und weniger Kontrolle meines Lebens.
Ich war Wortkarg und in einer schwierigen Situation.
Dazu war eines der dümmsten Dinge, die sie hätte sagen können, dass wir uns immer erst anschreien müssten, um hinterher normal miteinander reden zu können.
Meiner Meinung nach braucht SIE das. Ich hab ganz einfach kein Bedürfniss mit ihr über sonderlich viel zu reden und im Speziellen nicht, was mit mir los ist. Dadurch, dass sie mich anschreit, bringt sie mich nur dazu, doch darüber zu reden oder was in mir ist raus zu schreien.
Und NEIN das hilft mir NICHT. Ich fühle mich dann nur wieder in die Vergangenheit zurück versetzt. Fühle mich eher wie ein Kind und nach dem Streit fühlt sich unser Gespräch mehr so an, wie zwischen meinem Früheren Ich und meiner Mutter, als ich meiner Mutter noch alles erzählt hatte, weil ich komplett von ihr abhängig war.

Samstag, 22. Juni 2013

~22.06.13~ Ein Auftritt mit Überraschungen

Es war wieder so weit. Wie im vergangenen Jahr hatten wir wieder einen Auftritt auf der langen Trommelnacht. Dieses Mal auch an einem anderen Ort mit besseren Umkleiden.
Meine Mom ging schon in das Zelt, in dem der Auftritt statt finden würde.
Als ich also so beim Umziehen war, kamen immer mehr der jüngeren Tänzerinnen in die Umkleide.
Ich drehte mich zur Tür und plötzlich sah ich meine Stiefmutter vor mir, mit meiner Halbschwester, die nicht weiß, dass ich existiere.
Mein Vater  und seine Neue meinten, es wäre ein psychisches Trauma für sie, zu erfahren, dass sie noch drei weitere Halbgeschwister hatte.
Er habe ja jetzt sowieso eine neue Familie und braucht uns nicht mehr.
Nachdem der Kontakt zu meiner Stiefmutter und meinem Vater abgebrochen war, war diese Begegnung mehr als seltsam.
Meine Stiefmutter beachtete mich nicht, schenkte mir nicht ein Mal einen Blick.
Ich stand so unter Schock wegen der unerwarteten Begegnung, dass ich ganz zittrig war. Meine Freunde bestärkten mich, ich könne denen jetzt zeigen, was ich kann.
Ich bemühte mich wirklich, aber ich war so zittrig (und ich zittere normaler weise NIE) und verwirrt, dass ich mich ständig vertanzte.
Trotzdem versuchte ich meinen Stolz zu behalten und dachte mir "Siehst du, das bin ich, und ich habe nichts mit dir zu tun"
Es war eine wirklich seltsame Situation, einfach schon Mal dadurch, dass meine Mutter und ich von beiden völlig ignoriert wurden.

Später habe ich im Tanzen mit meiner Tanzlehrerin darüber geredet, dass ich es besser fände, wenn sie mir vorher bescheid gibt, wenn wir wieder mit der Grundschulgruppe zusammen tanzen.
Nachdem sie erst verwirrt war und kein Verständnis hatte, erklärte ich ihr, dass meine Halbschwester da mit tanzte, sie nicht wüsste, dass ich ihre Halbschwester war und mein Vater nichts mehr mit uns zu tun haben wollte und mir und meinen Geschwistern den Kontakt mit meiner Halbschwester verboten hat.
Sie war ziemlich sprachlos und wollte gerne vermitteln, sah dann aber ein, dass das keinen Sinn machte.
Sie redete später auch für mich mit meinem Vater und seiner Neuen, dass sie ihre Tochter doch bitte pünktlich abholen sollen.
Denn sonst bin ich ihnen immer wieder begegnet, wenn sie meine Halbschwester abgeholt hatten und das war nie angenehm für mich. Es war immer eine negative Überraschung und eine sehr seltsame Situation.
Natürlich sagte meine Tanzlehrerin nicht mit dazu, dass sie ihre Tocher wegen mir pünktlich abholen sollten.

Montag, 17. Juni 2013

~17.06.13~ Alles zu viel

Es ist mal wieder so weit, mir is einfach alles zu viel.
Seit ca. 2 Wochen mache ich eine "Art" Fastendiät, dabei soll man 2 Mal in der Woche nur 500 Kalorien essen, das hilft beim Abnehmen soll aber hauptsächlich der Entlastung der Organe dienen, die an die mittlerweile fast dauerhafte Nahrungsaufnahme nicht gewöhnt sind, sowie der Entfettung der Organe (man kann auch fette Organe haben, wenn man normal gewichtig ist) und habe es bis jetzt selten richtig durchziehen können, immer waren es über 500 Kalorien, wie viele es heute waren, weiß ich nicht, könnten aber sogar weniger gewesen sein.
Wieso schreibe ich das? Es war heute dazu noch sehr heiß, der Schultag hat sich gezogen wie schon lange nicht mehr, dabei hatten wir nur ab der ersten Stunde 8Stunden also für einen Montag einen kurzen Tag.
Dazu is mir gestern Abend im Bett neben vielem Anderen eingefallen, dass ich morgen den Benotungsbogen meiner Anleiterin mit meiner Praxisnote abgeben muss.
Eigentlich wollte ich ihr gleich heute Nachmittag eine Mail schreiben aber ich wollte erster in dem super spannenden Buch weiter lesen, das ich seit Samstag verschlinge, es tut mir gut, einfach mal vor mich hin zu lesen statt ständig am PC zu hocken und sinnloses zu machen.
Doch scheinbar ist das auch falsch, denn ich vergas die Mail und hoffte eine Mail in meinem Postfach zu finden. Leider nein, ich erreiche meine Anleiterin über Telefon nicht also schrieb ich ihr eine E-Mail bis jetzt leider keine Antwort. Ich hoffe, sie hat den Bogen an die Schule geschickt und schreibt mir das noch, ansonsten hoffe ich, dass ich nicht zu großen Ärger bekomme, weil ich den Bogen erst später abgeben kann. 
Das war sowieso ein Martyrium für sich.

Donnerstag, 13. Juni 2013

~13.06.13~ Nicht mehr lang

Heute habe ich meiner Anleiterin den Bogen zur Bewertung der Auszubildenden gegeben. Also sie trägt da ein, was ich gemacht habe und ob sie damit zufrieden war und gibt mir dann eine Note darauf. Das wird dann in der Schule ab gegeben und es spielt eine durchaus entscheidende Rolle bei der Praxisnote. Diese wiederum ist Versetzungsrelevant.
Außerdem hab ich mit ihr etwas den bevorstehenden Abschied besprochen.

Ja bald ist es so weit. Noch 3 (mit dieser Woche 4) Mal Donnerstags und Freitags in den Kindergarten fahren. Dazwischen ist dann eine ganze lange Woche Praxiswoche, wo allerdings am Freitag der Kindergarten geschlossen hat.
Wenn ich an den Abschied denke - und das tu ich besonders im Kindergarten immer öfter - könnte ich glatt anfangen zu heulen. :( Ich könnte mir glatt vorstellen, dass ich das tun werde, wenn ich den letzten Tag im Kindergarten bin. Ich bin zwar ein sehr emotionaler Mensch und fange auch leicht mal bei Serien, Berichten und Filmen an zu heulen, aber schon wenn nur meine Mom neben mir sitzt, versuche ich es zu unterbinden. Zu weinen, wenn Andere bei mir sind, empfinde ich als unangenehm und peinlich. Was sich aber nur auf mich bezieht, weint jemand anders, tut mir die Person leid. Ich bin also niemand, der leicht anfängt zu heulen, sei es wegen Schmerz oder Trauer. Aber ich habe diese Kinder ein Jahr lang in meinem ehemaligen Kindergarten begleitet, ein Jahr lang habe ich mich mit den Kindern beschäftigt. Ein Jahr in dem ich mich so oft gefragt habe, ob ich alles richtig gemacht habe, ein Jahr in dem ich unglaublich gewachsen bin, ja ich habe mich ziemlich weiter entwickelt, zwar gibt es noch genug zu lernen und aus zu feilen, aber deshalb bin ich auch erst am Ende meines ersten Jahrs und nicht meines letzten Jahrs. 

Ich werde die Kinder vermissen :( manche Kinder würde ich am Liebsten einpacken und mitnehmen, besonders eine Vorschülerin, die dann aber sowieso in die Schule kommt. 
Trotzdem glaube ich, ist es die richtige Entscheidung, dass ich ab dem nächsten Jahr in einem anderen Kindergarten bin. Ich arbeite dann in einer Krippe, was ich ja schon gemacht habe, aber jetzt muss ich das Jahr über auch Angebote und all das machen, was eine Herausforderung wird, an der ich wachsen kann. Dazu kommt noch, dass zwischen dem Team und mir, in dem Kindergarten, wo ich jetzt bin, so eine komische Verbindung ist, wir reden jetzt nicht so viel, eigentlich nur, wenn es nötig ist. Und es wird im Ausbildungsbuch von mir gefordert, dass ich eine gute Beziehung zu jedem Mitarbeiter pflege. Das würde ich nächstes Jahr wohl genau so wenig vertiefen können wie das vorherige Jahr. Die Erzieher in meiner Gruppe sind super aber auch das hat Zeit gekostet. Beim Probearbeiten in meiner neuen Praxisstelle haben mehrere Erzieher einfach so von sich aus begonnen mit mir zu reden. Das ist schon mal eine gute Grundlage, damit sich eine gute Beziehung aufbauen kann. Denn was soll ich auch groß zu den Erziehern hin gehen und mit denen reden außer Fragen zu stellen. Man ist in der Zeit einfach unsicher und da haben die Erzieher eine bessere Stellung, ihnen fällt es vielleicht leichter auf mich zu zu gehen und mit mir zu reden. So hab ich auch weniger Hemmungen mit ihnen zu reden.